Amateur-Hornusser-WM findet zum vierten Mal statt
Am 20. September wird zum vierten Mal die Hornusser-Amateur-Weltmeisterschaft in Bassersdorf auf der Fussballwiese Acherwis ausgetragen.
Im kommenden September wird die Amateur-Hornusser-WM, ein unterhaltsamer Anlass für Sportbegeisterte, die nicht ganz ernsthaft grosspurig «Weltmeisterschaft» genannt wird, wieder stattfinden. Die Teilnahme steht grundsätzlich allen Personen ab acht Jahren offen; eine Mannschaft muss aus mindestens sechs Mitgliedern bestehen. Die Mitspielenden werden von erfahrenen Hornussern der Hornussergesellschaft Winterthur instruiert – somit sind Vorkenntnisse nicht zwingend notwendig. Bei der Veranstaltung soll der Spass am Sport im Vordergrund stehen und zudem soll Interessierten die Möglichkeit geboten werden, einen Einblick in den traditionellen Schweizer Nationalsport zu gewinnen.
Athleteneinlauf zur Hymne
Für die Spiele werden die Teilnehmenden ein einheitliches Tenue oder Kostüm tragen. Ebenso werden sie eine «Nationalhymne» respektive ein beliebiges Musikstück und eine Fahne auswählen, die ihr Team repräsentieren. Nach den Wettkämpfen wird es bei der Rangverkündigung einen Athleteneinlauf geben, wobei alle Teams mit ihrer Fahne zu ihrer selbstgewählten «Nationalhymne» das Spielfeld betreten werden. Diese Zeremonie habe durchaus Ähnlichkeit mit der Eröffnungsfeier an Olympischen Spielen, meint Christian Weiss, Pressesprecher der World Hornet Association (WoHoAs).
Neue OK-Mitglieder gesucht
«Einige Personen aus dem OK werden dieses Jahr austreten, daher könnte es sein, dass die bevorstehende Amateur-Hornusser-WM die letzte sein wird», berichtet Weiss. Derzeit werde nach neuen Mitgliedern gesucht. Seit 2016 hat die Veranstaltung jeweils alle zwei bis vier Jahre einmal stattgefunden. Die Idee, eine Amateur-Hornusser-WM ins Leben zu rufen, entstand an einem geselligen Abend: Katja Rettich schlug eine Amateur-Hornusser-WM vor; Weiss eine Amateur-Schwinger-WM. Da schliesslich Rettich das Konzept der Amateur-Hornusser-WM schneller ausgearbeitet hatte, einigten sich die beiden Gründungsmitglieder der WoHoAs, eine solche in Bassersdorf einzuführen.


