Farbenfrohe Fasnacht zum Motto «Viva la México»
Am Samstag, 24. Januar, fand die Nürensdorfer Fasnacht unter dem Motto «Viva la México» statt. Mit dem Umzug und den anschliessenden Maskenbällen in der Mehrzweckhalle Ebnet sorgte der Traditionsanlass der Gugge «Kookaburra» für ein abwechslungsreiches Erlebnis.
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Am diesjährigen Fasnachtsumzug in Nürensdorf, der von der einheimischen Gugge «Kookaburra» angeführt wurde, nahmen insgesamt sechs Guggen und drei Kindergruppen teil. Dabei sorgten insbesondere die Kindergruppen mit ihren originellen Kostümen für das mexikanische Flair. Trotz der kühlen Temperaturen versammelten sich zahlreiche Leute im Zentrum von Nürensdorf, um den Umzug mitzuverfolgen.
Der Fasnachtsumzug kam sowohl bei den Zuschauenden als auch bei den Guggen gut an; viele Personen meinten, es sei ein «schöner kleiner Umzug mit Charme» gewesen. Die einheimischen Teilnehmenden schienen zudem ihren «Heimvorteil» geschätzt zu haben: «Für uns Fakobaner ist das Mitlaufen am Umzug in Nürensdorf speziell, weil wir die Zuschauenden kennen; wir werden von Personen am Strassenrand gegrüsst – und das ist schön», meinte Andrea Bannwart vom Fasnachtskomitee Bassersdorf (FAKOBA).
Abwechslungsreiches Angebot
Nach dem Umzug fanden sich die Fasnachtstreibenden beim Schulhaus Ebnet ein: Bereits am Nachmittag gab es auf dem Schulhausplatz ein Grill- und Raclettezelt, wo sich Besuchende kulinarisch verpflegen konnten. Dabei sorgten die Auftritte der verschiedenen Guggen für eine fasnächtliche Stimmung auf dem Schulareal. Gleichzeitig gab es in der Mehrzweckhalle einen Kindermaskenball, wo die jungen Gäste auf der Bühne zur Musik tanzen konnten. Am Abend fand schliesslich der Maskenball für Erwachsene mit Barbetrieb und Bierschwemme statt. Wie gewohnt gab es für die Gäste aus den umliegenden Gemeinden einen kostenlosen Shuttlebus, der eine sichere An- und Rückreise gewährleistete.
Sicherheit im Fokus
Die Gugge «Kookaburra», die Organisatorin der Nürensdorfer Fasnacht, hat bei der diesjährigen Veranstaltung ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit gelegt: «Aufgrund des Brandvorfalls in Crans-Montana waren wir auf die Brandschutzvorschriften sensibilisiert. So haben wir während des Anlasses strikt darauf geachtet, dass sich nie mehr als 300 Personen in der Mehrzweckhalle aufhalten. Zudem haben wir zum Beispiel auch die Dekorationen in der Halle bewusst hoch aufgehängt, sodass diese möglichst nicht in Brand gesetzt werden konnten», berichtete Stefano Alessandri von der Gugge «Kookaburra». Schliesslich gelang es, eine Fasnacht mit einem vielseitigen Programm für die ganze Familie durchzuführen; «es herrschte eine ausgelassene, fröhliche Stimmung – und es gab keinerlei Zwischenfälle», so Alessandri.


