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Anlässe der Reformierten Kirche Breite besser besucht als in früheren Jahren

Die Kirchgemeindeversammlung der Reformierten Kirche Breite genehmigte einstimmig die erfreuliche Rechnung und erfuhr Neuigkeiten zum Centrumshüsli-Verkauf und zum Steinlig-Neubau.

Die Reformierte Kirche Breite schaut auf ein finanziell erfolgreiches Jahr zurück. (Archiv)

Die Reformierte Kirche Breite schaut auf ein finanziell erfolgreiches Jahr zurück: Bei einem Aufwand von rund 3,7 Millionen Franken und einem Ertrag von vier Millionen Franken resultierte ein Überschuss von rund 300 000 Franken. Damit fällt die Rechnung 600 000 Franken besser aus als budgetiert. Hauptgrund dafür sind die deutlich höheren Steuereinnahmen, erklärt Kirchgemeindeschreiberin Gabriela Schneider. «Steuern zu budgetieren ist schwierig, da sich Austritte oder Todesfälle nicht vorhersagen lassen», erläutert sie.

Ein weiterer Grund für das gute Resultat: «Wir hatten weniger Geld für das Personal ausgegeben, da nicht alle Stellen unserer Mitarbeiter besetzt werden konnten», sagt Schneider.

Drei Pfarrer gesucht

Auch bei den Pfarrstellen sind derzeit gleich drei nicht besetzt: Die Pfarrwahlkommission sucht Nachfolger für Paul Zimmerli (Bassersdorf), Pierre-Louis von Allmen (Nürensdorf) und Martin Roth (Brütten). Da der Arbeitsmarkt sehr ausgetrocknet sei, könne das noch eine Weile dauern, sagt Kirchenpflegepräsidentin Rahel Rageth. «Dank Vikariaten, die von der Landeskirche gestellt werden, läuft der Betrieb aber reibungslos weiter», betont Rageth.

Offen ist noch, wie viele Stellenprozente den Pfarrpersonen in der neuen Pfarrwahlperiode von Zürich zugesprochen werden. Denn die Stellenprozente werden von der Landeskirche zugewiesen und sind abhängig von der Mitgliederzahl der Kirchgemeinde. Im vergangenen Jahr hat die Kirchgemeinde Breite 250 Mitglieder durch Austritt oder Todesfall verloren – eine Quote, die dem landesweiten Durchschnitt entspreche.

Thema am Rande waren auch das Schicksal des Centrumshüslis sowie der Steinlig-Neubau in Bassersdorf. Das Centrumshüsli ist seit Monatsbeginn für eine halbe Million Franken zum Kauf ausgeschrieben. «Bisher sind 130 Anfragen dazu eingegangen», sagt Rageth. Für elf ernsthafte Interessenten hätten Führungen stattgefunden. «Etwas Konkretes hat sich aber noch nicht ergeben.»

Steinlig: Betonskelett steht

Beim Steinlig-Neubau sei man im Fahrplan – das Betonskelett mit den Liftanlagen ist erstellt; als Nächstes folgt der Holzbau. Ab Mitte 2027 sollten die Wohnungen bezugsbereit sein; die Miet-Inserate dafür werden derzeit aufgegleist.

Neben der Rechnung, welche die 41 anwesenden Mitglieder einstimmig genehmigten, wählte die Versammlung auch die Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission. Gewählt sind: Rolf Baltensperger (Bassersdorf), Alexander Daneschwar (Lindau), Heinrich Heider (Tagelswangen), Peter Hutter (Tagelswangen; Präsident), Christine Knecht (Bassersdorf).
Zudem erfuhren die Mitglieder Erfreuliches: Die diversen Anlässe wie etwa Tauffest, Abendmahlfest, Frühlingsfest oder White Party «finden grossen Anklang», so Rageth, und seien besser besucht gewesen als in den Vorjahren. Es zeige sich, dass der Weg, die Kirche moderner zu gestalten, der richtige sei.

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