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Leandro Riedi kämpft sich bis ins US Open-Achtelfinal

Nach monatelanger Verletzung gelang Leandro Riedi aus Bassersdorf ein beeindruckendes Comeback auf die internationale Tennisbühne. Erst im Achtelfinale der US Open musste sich Riedi dem Australier Alex de Minaur geschlagen geben.

Hatte an den US Open viel zu Lachen - Leandro Riedi stiess in den Achtelfinal vor. (zvg)

Erst einer der zehn besten Tennisspieler der Welt konnte Leandros Riedis Lauf an den US-Open ein Ende setzen. Nach rund 90 Minuten konnte der Australier Alex de Minaur (ATP-Rang 8) seinen Sieg gegen den Bassersdorfer feiern. Es schien, als hätte der beeindruckende Lauf von Riedi deutlich Kraft gekostet: «Ich war das ganze Turnier durch körperlich und mental am Limit. Schon vor dem Turnier haben sich Beschwerden abgezeichnet», erzählt Riedi.

Weiter sagt er: «Die ärztlichen Untersuchungen ergaben, dass sich mein Schambein entzündet hat.» Gelohnt hat es sich für Riedi aber auf jeden Fall: Ganze 268 Ränge konnte der Zürcher Unterländer auf der Weltrangliste hochklettern und er nimmt neu die Position 167 ein. Damit fehlen noch rund fünfzig Plätze, um seine beste Klassierung aus dem Jahr 2024 zu egalisieren.

«Ich rechne damit, dass ich bereits in wenigen Wochen wieder Vollgas geben und auf die Tour zurückkehren kann.»

Leandro Riedi

Schauspieler in einem Film

«Die US Open haben sich wie ein Film angefühlt. Es gab so viele Emotionen und Momente, welche ich wohl so schnell nicht mehr vergessen werde», berichtet der 23-Jährige. Weiter ergänzt er: «Ich bin extrem dankbar und auch stolz auf mich selbst, da ich einen super Job gemacht habe. Das Achtelfinale an einem solch prestigeträchtigen Turnier zu erreichen und damit sich mit den Besten der Welt zu messen, ist alles andere als einfach.»

Nun gilt es für Riedi, sich von der Verletzung zu erholen. Aus diesem Grund verzichtete der Zürcher Unterländer auch auf die Teilnahme am Davis-Cup Spiel gegen Indien. «Ich rechne damit, dass ich bereits in wenigen Wochen wieder Vollgas geben und auf die Tour zurückkehren kann», erzählt Riedi. Bereits am 22. September gäbe es am Swiss Open eine Möglichkeit, sich erneut in Szene zu setzen.

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