Magische Momente im Schlosskeller
Im Schlosskeller in Nürensdorf fand ein Konzert der besonderen Art statt mit den «Zürcher Jodlerfründen» und dem Zauberer Dominic Bernath.
Ende Oktober hat die Kultur- und Freizeitkommission Nürensdorf einen «Schlossabend» organisiert, bei dem eine Zaubershow mit musikalischen Darbietungen der «Zürcher Jodlerfründe» kombiniert wurde. Da die «Zürcher Jodlerfründe» allein kein abendfüllendes Programm hätten gestalten können, habe sie beschlossen, den Zauberer Dominic Bernath, der in Brütten aufwuchs, anzufragen, erzählte Rita Müller von der Kultur- und Freizeitkommission Nürensdorf. Diese aussergewöhnliche Kombination schien beim Publikum Anklang gefunden zu haben; rund 70 Personen besuchten die Veranstaltung. Vor sowie auch während des Konzerts konnten sich die Gäste mit Getränken und Snacks verpflegen – passend zum Programm wurde auch ein «Zaubertrank» angeboten.
Technische Zauberei
Der professionelle Zauberer Dominic Bernath hat an der ETH Zürich Elektrotechnik studiert. Dank seines Studiums kann er sein Wissen in Bezug auf Technik beim Zaubern einfliessen lassen – und so gelang es ihm, das Publikum mit überraschenden Effekten zu begeistern. Bernath präsentierte vielseitige Zaubertricks, so beispielsweise auch den «magischen Wetterbericht», wobei der Zauberer die vorhergesagte Niederschlagsmenge direkt aus der Zeitung herausfliessen lassen konnte.
Die Darbietungen wurden mit Jodelgesangseinlagen der «Zürcher Jodlerfründe» umrahmt: Unter der musikalischen Leitung von Beat Joost präsentierte die fünfköpfige Jodlergruppe Lieder sowohl in moderner als auch in traditioneller Form, wobei die Stimmen der Jodler und der Jodlerin im Schlosskeller besonders schön zur Geltung kamen. Somit sorgte das gelungene Zusammenspiel von Schweizer Kultur und technisch inspirierter Zauberei für einen bereichernden Abend. Bei der Planung der Schlosskonzerte sei die Kultur- und Freizeitkommission Nürensdorf stets darum bemüht, dass die Konzerte abwechslungsreich seien und mit verschiedenen Musikstilrichtungen ein möglichst breites Publikum angesprochen werden könne, so Müller.

