UBN startet in die Saison: Höhepunkt und Lehrstunde
UBN erlebte zum Saisonstart im Cup Freud und Leid zugleich: Die Damen jubelten nach einem dramatischen Overtime-Sieg gegen die Rheintal Gators, mussten dann aber gegen Zug United Lehrgeld zahlen. Die Herren hielten gegen Wasa St. Gallen lange mit, unterlagen dem NLA-Team am Ende aber klar.
Für die Herren war in der dritten Runde des Cups Schluss. Gegen den NLA-Vertreter Wasa St. Gallen stemmte sich UBN mit viel Einsatz gegen den Favoriten. Vor allem Torhüter Streissguth hielt sein Team mit seinen Paraden in der Startphase im Spiel. Nach einem 0:2-Rückstand im ersten Drittel gelang im Powerplay sogar der Anschlusstreffer. Am Ende setzte sich die individuelle Klasse der St. Galler aber durch, und UBN musste sich klar mit 1:6 geschlagen geben.
Besonders im Spielaufbau zeigte sich, dass es noch Luft nach oben gibt. Nun gilt die volle Konzentration der laufenden Meisterschaft. Gleich zum Auftakt gelang den Herren ein Sieg auswärts gegen den UHC Herisau.
Wertvolle Erfahrung
Die Damen überstanden die erste Runde im Cup. Auswärts gegen die Rheintal Gators setzten sie sich nach einer dramatischen Verlängerung durch. Nach 60 Minuten stand es 3:3, ehe Chiara Rupp in der Overtime den vielumjubelten 3:4-Siegtreffer erzielte. Damit qualifizierten sich die Damen für das Duell mit Zug United – einem Gegner aus der höchsten Liga. Dort wurde der Klassenunterschied schnell sichtbar.
Trotz grossem Kampfgeist konnte UBN die klare Niederlage nicht verhindern. Trainer Andy Schneider zeigte sich nach der Partie dennoch positiv: «Die Zugerinnen haben 60 Minuten Vollgas gegeben und keine Sekunde nachgelassen. Für uns war es eine wertvolle Erfahrung, denn es war der beste Gegner, auf den wir in den vergangenen Jahren getroffen sind.»
Grosse Ambitionen
Mit den Cupniederlagen mussten beide Teams fast schon rechnen, denn Wasa St. Gallen und Zug United spielen in der höchsten Liga. Sowohl die Herren als auch die Damen von UBN wollen in der Liga oben mitspielen und gehen mit grossen Ambitionen in die neue Saison. Nach zwei Playoff-Halbfinalniederlagen wollen die Herren in diesem Jahr den Final erreichen und dort für Furore sorgen. Zu den genauen Zielen der Damen meint Andy Schneider: «Wir wollen erneut vorne mitspielen und bis zur Pause im Dezember eine gute Ausgangslage haben, wo alles möglich ist.»


