Von Birchwil an die olympischen Spiele
Simon Knak erlebte die olympischen Spiele in Italien erstmals als Eishockey-Nationalspieler hautnah mit. Nach einer intensiven und emotionalen Zeit richtet er den Fokus nun wieder auf das ambitionierte Saisonziel vom HC Davos.
Das Einlaufen im San Siro mit der Schweizer Delegation zähle zu seinen schönsten Erinnerungen an Olympia, erzählt Simon Knak. «Da waren 80000 Leute im Stadion, diese Momente werde ich nie mehr vergessen.» Daneben hat ihm das Leben im olympischen Dorf sehr gefallen, da es dort viel Möglichkeiten für Gespräche mit anderen Sportlern gab.
An Weltspitze dabei
Sportlich zieht Knak insgesamt eine positive Bilanz: «Wir zeigten starke Leistungen und bewiesen, dass wir mit der internationalen Spitze mithalten können. Natürlich war es schade, dass wir in den entscheidenden Minuten nicht auf der Höhe waren, doch insgesamt können wir zufrieden mit unserer Leistung sein.»
Für den 24-jährigen Birchwiler verlief das Turnier zunächst etwas harzig. Zu Beginn stand er nicht in der Aufstellung – eine Entscheidung, über welche ihn Trainer Patrick Fischer frühzeitig informiert hatte. Seine Chance kam schliesslich durch Verletzungen, sodass er im Spiel gegen Tschechien auflaufen durfte. «Ich denke, dass ich durch meinen Auftritt nochmals ein Element in das Schweizer Spiel bringen konnte und bin mit meiner Leistung zufrieden», blickt Simon Knak zurück.
Der Fokus liegt nun auf Davos
Nach den olympischen Eindrücken richtet sich sein Fokus wieder auf den Schweizer Ligaalltag, wo demnächst die Playoff-Phase losgeht. Wie an Olympia möchte er Akzente setzen und die Mannschaft optimal unterstützen. «Bis jetzt hatten wir eine super Saison. Doch es ist klar, dass mit den Playoffs eine Art zweite Saison losgeht und die Zähler zurückgesetzt werden», erzählt der Birchwiler und ergänzt: «Unser Ziel ist klar, wir wollen Schweizermeister werden.»
