Gelungener Auftakt für Engagement, Gemeinschaft und neue Ideen
Am 6. September fand im Franziskuszentrum die erste Freiwilligenbörse statt – organisiert von Pro Senectute Kanton Zürich und der Initiative «Gemeinsam bis ins hohe Alter». Die Vielfalt an Angeboten war beeindruckend.
Rund fünfzehn Institutionen, Vereine und Organisationen nutzten die Gelegenheit, ihre Tätigkeiten vorzustellen und mit Interessierten ins Gespräch zu kommen. Die verschiedenen Angebote machten deutlich: Für jede und jeden gibt es passende Möglichkeiten, sich einzubringen.
Nach der Begrüssung durch die Pro Senectute-Vertreterin übernahm Esther Diethelm, Altersbeauftragte in Bassersdorf, die Würdigung der Freiwilligenarbeit. Sie betonte: «Es ist nicht selbstverständlich, wie viel Herzblut und Wertschätzung hier eingebracht wird.» Freiwilliges Engagement fördere den Zusammenhalt, sei ein wertvoller Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander und gerade für ältere Menschen unverzichtbar.
«Setze deine Kraft dort ein, wo du etwas verändern kannst.»
Zeit sinnvoll schenken
Wer nach Abschluss des Berufslebens «freie Zeit und Energie» habe, wer «willig» sei, Zeit zu schenken, der könne diese auf vielfältige Weise einsetzen, so Diethelm weiter. Zum Beispiel beim Rotkreuz-Fahrdienst, in einem Verein, in der Nachbarschaftshilfe oder in kirchlichen Projekten. Jede Unterstützung, ob organisatorisch, praktisch oder menschlich, sei ein wichtiger Baustein für ein funktionierendes Gemeinwesen.
Das Referat von Ruedi Winkler sorgte mit Beispielen aus der Praxis für Inspiration. Er machte Mut, das eigene Engagement gezielt einzusetzen: «Setze deine Kraft dort ein, wo du etwas verändern kannst.»
Nach einem feinen Apéro standen im Freiwilligen-Workshop die Fragen im Zentrum: Wo stehen wir heute in der Freiwilligenarbeit, wohin wollen wir, und welche Rahmenbedingungen braucht es? Dabei zeigte sich: Die Freiwilligenbörse ist das richtige Gefäss, um Impulse zu setzen, Ideen auszutauschen und neue Mitwirkende zu gewinnen.
Das Motto der Veranstaltung fasst den Tag treffend zusammen: «Jeder kann Grosses leisten.» Die erste Freiwilligenbörse hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Potenzial in gemeinschaftlichem Engagement steckt und wie wichtig es ist, Neugierde zu bewahren und neue Wege des Miteinanders zu gehen.
