Brütten

Projekt Zentrum Brütten weiterhin im Stillstand

Seit fast einem Jahr wartet die Genossenschaft Zentrum Brütten auf einen Entscheid des Baurekursgerichts. Viel Neues konnte Präsident Ueli Arn den anwesenden Genossenschafterinnen und Genossenschaftern nicht verkünden.

Im Gemeindesaal Brütten kamen die Genossenschafter zum Neujahrsapéro zusammen. (sc)

Trotz starkem Schneefall fanden sich zahlreiche Genossenschafter und Genossenschafterinnen im Gemeindesaal Brütten zum Neujahrsapéro der Genossenschaft Zentrum Brütten ein. Begrüsst wurden sie von Präsident Ueli Arn und dem Vorstand. Bei Bier, Wein oder Wasser wurde auf das neue Jahr angestossen, bevor Arn offiziell das Wort ergriff.

Zu Beginn erinnerte er an die Brandkatastrophe in Crans-Montana und die Schweigeminute vom 9. Januar. Dieses Gedenken stehe für Solidarität. «Solidarität ist etwas, wo man füreinander einsteht, aber auch, wenn man zusammen ein Projekt angeht.» Mit diesen Worten bedankte sich Arn bei den Anwesenden für ihr Engagement. Seit der letzten Genossenschaftsversammlung habe es jedoch leider keine Fortschritte gegeben. Die vier Rekurse, die im vergangenen Jahr eingereicht wurden, seien weiterhin beim Baurekursgericht hängig.

Teures Ping-Pong-Spiel

«Das ist ein langsames Gewächs, so eine Baubewilligung», sagte Arn. Zwei Rekurse wurden sistiert mit dem Ziel, im Gespräch auf eine Lösung hinzuarbeiten. Es seien aber Forderungen genannt worden, die so nicht umsetzbar wären. Seither wartet der Vorstand der Genossenschaft auf den Bescheid des Baurekursgerichts.

Die Kosten für das Verfahren belaufen sich inzwischen auf rund 25 000 Franken. «Ein teures Ping-Pong-Spiel», merkte Arn an. Der Vorstand hoffe auf einen Bescheid bis im Frühling. Laut Website des Baurekursgerichts Zürich dauert ein Rekursverfahren im Durchschnitt rund sechs Monate. Die Genossenschaft Zentrum Brütten wartet nun bereits seit einem Jahr. «Wir haben wirklich keine Ahnung, wo wir stehen.» Der Vorstand sei aber noch immer voll motiviert. «Sobald wir einen Entscheid haben, geben wir Vollgas», schloss Arn seine Ansprache.

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