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Weitere Hürde genommen: Selbstfahrende Shuttlebusse am Flughafen Zürich

Das Pilotprojekt mit selbstfahrenden Shuttlebussen am Flughafen Zürich hat einen weiteren Meilenstein erreicht.

Die selbstfahrenden Autos am Flughafen Zürich stecken noch in Kinderschuhen. (zvg)

Seit März 2025 werden am Flughafen Zürich selbstfahrende Shuttlebusse getestet. Seit Juni können die Mitarbeitenden am Flughafen Zürich die Shuttlebusse für ihren Arbeitsweg zwischen dem Flughafenkopf (Tor 101) und dem Werkhof (Tor 130) nutzen. Zur Sicherheit ist weiterhin eine Fahrerin oder ein Fahrer an Bord, der jederzeit eingreifen kann. Damit hat das Pilotprojekt das Automatisierungslevel 3 erreicht.

Für die nächste Automatisierungsstufe, das Fahren ohne Sicherheitsfahrer an Bord, wird seit September in den Räumlichkeiten des ZRH Innovation Hub im Circle ein sogenanntes Remote Cockpit aufgebaut und getestet. Von dieser Überwachungszentrale aus sollen die Fahrzeuge künftig aus der Ferne überwacht werden.

Diese Fahrten erfolgen zunächst ohne Fahrgäste. Nach einer Erprobungsphase könnten die Busse anschliessend auch mit Fahrgästen an Bord fahrerlos verkehren. Damit wäre Zürich der erste Flughafen Europas mit einem solchen Betrieb innerhalb des Flugbetriebsgeländes.

Enge Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor

Die Flughafen Zürich AG realisiert das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Logistikunternehmen Krummen Kerzers AG, das seit Beginn einen Teil der Sicherheitsfahrer stellt.

Im September wurde zudem der Bodenabfertiger Swissport als weiterer Projektpartner integriert. Künftig stellt Swissport sowohl zusätzliche Sicherheitsfahrer als auch Mitarbeitende für die Fernüberwachung zur Verfügung. Die in den Fahrzeugen verbaute Technologie zum automatisierten Fahren stammt von WeRide.

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