Spital Bülach blickt auf erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück
Neben der wachsenden Gesamtbevölkerung nimmt vor allem der Anteil älterer Menschen im Zürcher Unterland stark zu – einer der höchsten Anstiege im Kanton Zürich. Im Jahr 2025 behandelte das Spital Bülach aufgrund dieser Entwicklung 11’481 stationäre Patientinnen und Patienten – 465 mehr als im Vorjahr (+4,2 %). Damit liegt die Zahl im zweiten Jahr in Folge über der Marke von 11’000 Fällen. Besonders stark entwickelte sich die Altersmedizin mit einem Zuwachs von 196 Fällen. Auch in anderen Bereichen zeigte sich eine stabile Entwicklung: Der Rettungsdienst verzeichnete 9’322 Einsätze und im Spital kamen 1’299 Neugeborene zur Welt.
Hohe Eigenkapitalquote
Der Betriebsertrag stieg auf 183,5 Millionen Franken (Vorjahr 175,5 Mio.). Auf Stufe EBITDA erhöhte sich das Ergebnis auf 13,8 Millionen Franken, was einer EBITDA-Marge von 7,5 Prozent entspricht. Das Jahresergebnis verbesserte sich auf 5,9 Millionen Franken (Vorjahr 4 Mio.). Trotz begonnener Bautätigkeit weist das Spital mit 70.9 Prozent weiterhin eine sehr hohe Eigenkapitalquote aus.
«Das gute Jahresergebnis ermöglicht Investitionen in unsere Bautätigkeit sowie in medizinische Innovationen und die Digitalisierung», sagt Verwaltungsratspräsident Thomas Straubhaar. «Dieses Ergebnis konnten wir nur durch die gemeinsamen Anstrengungen und den Einsatz aller Mitarbeitenden erreichen. Hierfür bedanke ich mich im Namen des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung bei allen Mitarbeitenden.»
Bülacher Modell als Erfolgsfaktor
Um die steigende Gesundheitsversorgung der wachsenden Bevölkerung im Zürcher Unterland weiterhin zu sichern, wächst auch die Zahl der Mitarbeitenden. Per Dezember 2025 beschäftigte das Spital Bülach 1’432 Mitarbeitende (Vorjahr 1’381), darunter 143 Auszubildende. Insgesamt entspricht dies 1’045 Vollzeitstellen.
Weiterhin positiv wirkt sich das Arbeitszeitmodell für die Pflege, das sogenannte Bülacher Modell, aus. So sank die Fluktuationsrate in der Pflege von 17,6 Prozent im Jahr 2022 – vor Einführung des Modells – auf 5,7 Prozent im Jahr 2025. Auch der Bedarf an Temporärpersonal auf den Bettenstationen nahm stark ab – von über 850 Einsätzen im Jahr 2022 auf noch vier im Jahr 2025. Gleichzeitig sank die Absenzenquote im selben Zeitraum von 5,13 auf 3,6 Prozent.
