Bassersdorf

Bevölkerung liefert Ideen für neue Weihnachtsbeleuchtung

Die Diskussion um eine neue Weihnachtsbeleuchtung in Bassersdorf hat an Fahrt aufgenommen. Die Gemeinde involviert die Bevölkerung in die Neuwahl und sammelt Inputs.

Schneesterne in Dietlikon. (rh)

«Die hässlichste Weihnachtsbeleuchtung im Kanton Zürich» – das war der Übertitel der einstigen Bassersdorfer Dekoration. Die Lichter wurden in sozialen Medien regelmässig verspottet, worauf in den letzten Jahren schliesslich nur noch ein beleuchteter Weihnachtsbaum den Kreisel im Zentrum schmückte.

Nun gibt es Hoffnung: An der Gemeindeversammlung im Dezember wurde ein Kreditantrag von 100 000 Franken für eine neue Beleuchtung genehmigt und ins Budget 2026 aufgenommen.

Die Thematik scheint der Bevölkerung stark am Herzen zu liegen. An einer dorfblitz-Umfrage vor Weihnachten haben mehr als 800 Personen teilgenommen und ihren Favoriten aus den vier Beispielen anderer Gemeinden gewählt. Auch die Gemeinde möchte die Bürger in die Neuwahl der Adventsdekoration einbeziehen und rief die Bevölkerung wenige Tage später dazu auf, Beispiele aus anderen Gemeinden zu fotografieren und einzureichen.

«Die Ideen reichen von einfachen, einfarbigen Sternen bis hin zu farbig-verspielten Kombinationen und beinhalten teilweise auch Lösungen, die unabhängig von der bestehenden Strassenbeleuchtung funktionieren.»

Patrik Baumgartner

Unterschiedliche Geschmäcker

Die dorfblitz-Leserschaft erkürte schlussendlich den Schneestern aus Dietlikon zum Sieger. Das Resultat fiel jedoch äusserst knapp aus, so lieferten sich drei von vier Beleuchtungskörpern ein enges Rennen mit jeweils um die 30 Prozent Stimmen. Es lässt sich also keine klare Richtung herauslesen.

Dies bestätigt Patrik Baumgartner, Leiter der Abteilung Bau + Werke bei der Gemeinde Bassersdorf: «Die Ideen reichen von einfachen, einfarbigen Sternen bis hin zu farbig-verspielten Kombinationen und beinhalten teilweise auch Lösungen, die unabhängig von der bestehenden Strassenbeleuchtung funktionieren.»

Im Gegensatz zu den 800 Meinungen seien bei der Gemeinde nur 15 konkrete Vorschläge aus der Bevölkerung eingereicht worden. Aktuell würden die Vorschläge zusammengetragen und im Hinblick auf Kosten, Technik und Umsetzbarkeit geprüft.

Wie es danach weitergehe, sei noch offen. Der Gemeinderat werde in einem nächsten Schritt das weitere Vorgehen festlegen. «Vorgesehen ist zumindest, die Bevölkerung dazu noch zu befragen, die Form ist jedoch noch offen.»

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