70-jähriges Jubiläum und ein gebührender Abschied
Die Basi-Fasnacht findet vom 12. bis 16. Februar statt und steht 2026 ganz im Zeichen des Wandels. Das Fasnachtskomitee Fakoba feiert sein 70-jähriges Jubiläum und Rolf Zemp ist ein letztes Mal als Obernarr mit dabei.
Am 11. November hat das Fasnachtskomitee Bassersdorf (Fakoba) die Fasnacht gebührend eingeläutet. 2026 ist gleich aus zwei Gründen ein besonderes Jahr. Einerseits feiert das Fakoba sein 70. Jubiläum und andererseits hatte Rolf Zemp, der Obernarr der Basi-Fasnacht, zum Auftakt seinen Rücktritt verkündet.
Nach über zwei Jahrzehnten mit ihm als oberstes Mitglied und Cheforganisator geht eine Ära zu Ende. Er wird das Amt seiner Nachfolgerin Andrea Bannwart übergeben. «Ich freue mich, dass ich die Arbeit in junge Hände weitergeben kann. Das bringt frischen Wind in das Ganze», sagt Rolf Zemp.
Start Gottesdienst: 10.49 Uhr
Nebst den internen Optimierungen in der Eventplanung hinter den Kulissen, welche das Team jedes Jahr vornimmt, gibt es auch eine Anpassung, die für die Fasnacht-Teilnehmenden und Besuchenden relevant ist: Dieses Jahr beginnt der ökumenische Gottesdienst am Sonntag im Festzelt auf dem Dorfplatz neu um 10.49 statt wie bisher um 11 Uhr. So bleibe mehr Zeit für den Zunftmeisterempfang. Zudem sei der Gottesdienst auch ein guter Moment für die Teilnehmenden, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, sagt Obernarr Zemp.
«Auch in Zukunft soll die Basi-Fasnacht flexibel auf die Forderungen der Gesellschaft reagieren und mit einem motivierten Team sowie einem starken Programm überzeugen.»
Überraschungen zum Jubiläum
Obernarr Zemp steht dieses Jahr zum letzten Mal in der obersten Verantwortung der Organisation. Er wird jedoch weiterhin als Zeremonienmeister dabei sein, den Nachtumzug moderieren und Gäste empfangen. Seine Nachfolgerin Andrea Bannwart ist dieses Jahr noch in ihrer Funktion als Kritzlerin, also Chefin der Administration, tätig. «Die Übergabe verläuft fliessend», sagt Zemp.
«Ich freue mich dieses Jahr besonders auf die Würdigung von Rolf Zemps grossem Engagement für die Basi-Fasnacht. Ausserdem kann ich 2026 noch viel von diesem Fasnachts-Profi lernen», sagt Andrea Bannwart. Die Kritzlerin hat zudem die Organisation des Jubiläums-Specials am Donnerstag übernommen. Um was es sich dabei genau handelt, bleibt natürlich geheim und wird nicht verraten.
Zukunft in Frauenhand
Im nächsten Jahr wird Andrea Bannwart als erste Frau überhaupt das höchste Amt der Basi-Fasnacht übernehmen. Auf die Frage, was sie sich für die nächsten 70 Jahre Fakoba wünscht, antwortet sie: «Auch in Zukunft soll die Basi-Fasnacht flexibel auf die Forderungen der Gesellschaft reagieren und mit einem motivierten Team sowie einem starken Programm überzeugen.»
(Livia Weber)


