Bassersdorf

Saisonende im Freibad Hasenbühl

Am vergangenen Sonntag schlossen sich die Tore der Badi Hasenbühl. Für Wasserratten und Sonnenhungrige hiess es, Abschied zu nehmen von der diesjährigen Badesaison.

Abschied vom sprudelnden Nass. (um)
Nur Mutige ziehen noch ihre Runden. (um)
Und immer wieder das Wetter …. (um)
Kiosk in der Krise. (um)

Vereinzelt zogen Badegäste ihre Runden im Wasserbecken, mehrheitlich blieb dieses am Saisonende jedoch leer – 21 Grad waren für viele doch etwas zu kühl.

Letzte Sonnenhungrige verbrachten auf der Liegewiese einen gemütlichen Tag bei angenehmen Temperaturen. Zeit für eine Bilanz:

Wetterkapriolen und Besucherzahlen

Nachdem 2024 der Juni ins Wasser gefallen war, war es dieses Jahr der Juli, der mit Nässe und kühlen Temperaturen enttäuschte. Dafür zeigte sich der Frühsommer von seiner besten Seite. Insgesamt verzeichnete die Badi ein Plus von rund 6’000 Eintritten gegenüber dem Vorjahr sowie ein Plus von über 18’200 Franken beim Kioskumsatz. Trotz schwieriger Bedingungen ein solides Ergebnis.

Der Kiosk im Krisenmodus

In dieser Saison war ein neu zusammengestelltes Kioskteam im Einsatz. Die Rückmeldungen der Gäste waren gemischt. Roland Wittmann, der bxa-Geschäftsführer, räumt offen ein, dass nicht alles wie gewünscht gelaufen sei. Der krankheitsbedingte zweimonatige Ausfall des Kioskleiters und Küchenchefs und dann auch noch von dessen Stellvertretung führte zu einem Notbetrieb in der heissen Phase. An Spitzentagen sei das Team regelrecht überrollt worden. «Es war führungslos in dieser Zeit, das tut uns leid», so Wittmann. Das Angebot musste zeitweise eingeschränkt oder die Küche geschlossen werden, was für Unmut bei den Gästen sorgte.

«Die Kundenzufriedenheit steht immer an erster Stelle, aber wir hatten mit den Ausfällen auch viel Pech in diesem Jahr. Wir müssen daraus lernen.»

Roland Wittmann

Verständnis, aber auch Kritik

Während der letzten Saisonwoche gab es doch noch warme Tage. Die Enttäuschung bei Gästen war gross, als dann der Kiosk, nicht aber die Küche geöffnet hatte. Als Alternative gab es weder Sandwiches noch Gipfeli oder Kuchen. Dies sorgte für Unmut unter den Gästen. Darauf angesprochen, erklärt Wittmann, dass sich wetterbedingt nur schwer abschätzen liesse, ob sich ein vollständiger Betrieb lohnt. Wittmann weiter: «Die Kundenzufriedenheit steht immer an erster Stelle, aber wir hatten mit den Ausfällen auch viel Pech in diesem Jahr. Wir müssen daraus lernen.» 

So sehe er Verbesserungspotenzial – insbesondere bei der Personalplanung und internen Organisation. Es gilt also, die richtigen Lehren zu ziehen, um 2026 wieder eine entspannte und gut organisierte Badesaison bieten zu können.

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