Spektakuläre Hornusser-Spiele auf der Wiese Acherwis
An der Amateur-Hornusser-WM, die am vergangenen Samstag in Bassersdorf stattfand, spielten 18 Teams um den «Weltmeistertitel».
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Ende September fand auf der Wiese Acherwis in Bassersdorf zum vierten Mal die Amateur-Hornusser-WM statt. Der Event, welcher von der «World Hornet Association» organisiert wurde, war allerdings keine eigentliche Weltmeisterschaft, sondern vielmehr ein unterhaltsamer Anlass, bei dem in erster Linie die Freude am Sport im Zentrum stand.
Insgesamt nahmen 18 Teams, bestehend aus beispielsweise Vereins- oder Familienmitgliedern, am Wettkampf teil. Die Mannschaften bestanden aus jeweils mindestens sechs Personen. Über Vorkenntnisse im Hornussen mussten die Teilnehmenden nicht verfügen, da sie vorgängig von Mitgliedern der Hornussergesellschaft Winterthur instruiert wurden.
«Hornusserkruu Adlisberg» siegte
Nachdem im Verlaufe des Tages die Teams sich in spektakulären Hornusser-Spielen duellierten, spielte schliesslich im Finale die «Hornusserkruu Adlisberg» gegen die «Holzmichel Springbokke SA». Die «Hornusserkruu Adlisberg» setzte sich durch und wurde folglich «Weltmeister». Die Spiele fanden bei sonnigem Wetter statt und wurden von zahlreichen Anwesenden mitverfolgt, sodass eine gesellschaftliche Stimmung am Sportanlass herrschte. In der Festwirtschaft konnten sich die Gäste zudem an einem Barwagen sowie an einem Grill- und Essstand kulinarisch verpflegen, was Gäste zum Verweilen einlud.
Eindrücklicher Athleteneinlauf
Im Anschluss an die Spiele gab es eine Rangverkündigung und einen Athleteneinlauf, bei welchem die Teilnehmenden mit ihren Fahnen zu ihrer gewählten Mannschaftshymne auf das Spielfeld traten. Somit war der Einlauf der Athleten ein ehrenvoller Abschluss der Amateur-Hornusser-WM, die wohl – zumindest vorerst einmal – die letzte gewesen sein wird. Denn einige Personen seien dieses Jahr aus dem OK ausgetreten – und bis anhin hätten noch keine neuen OK-Mitglieder gefunden werden können, die bei einer zukünftigen Austragung bei der Organisation mitwirken könnten, berichtet Christian Weiss, Pressesprecher der «World Hornet Association».


