Hans Wepfer gibt Amt nach 45 Jahren ab
Mitte April trafen sich im Hardwald ein Dutzend Turner der Männerriege Bassersdorf, um den Vita Parcours instand zu setzen. Dabei übergab Hans Wepfer nach jahrzehntelanger Arbeit die Leitung an Marco Maranini.
Am Samstagnachmittag Mitte April trafen sich bei angenehmen Temperaturen und trockenem Wetter die Turner der Männerriege Bassersdorf zur Instandhaltung des Vita Parcours im Hardwald. Die Männer hatten sich in drei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe reinigte alle Schilder des Vita Parcours. Die anderen zwei Gruppen teilten sich den Unterhalt des Rundlaufes. Späne wurden neu gestreut, fest installierte Geräte wurden gereinigt, morsches Holz beseitigt. Die zeitintensivste Arbeit war der Unterhalt einer Treppe. Hier wurde mit der Motorsäge hantiert, gehämmert und Kies getragen, um die Treppenstufen auf dem Naturboden zu festigen.
Unfallfrei benützen
Oberturner Richard Nyffenegger meinte schmunzelnd: «Meine Aufgabe ist heute schaufeln.» Ziel dieses Einsatzes sei es, dass alle Vita Parcours-Nutzer dies unfallfrei machen könnten. Hans Wepfer, bereits über 80 Jahre alt, ergänzte: «In den 45 Jahren, seit ich es mache, hatten wir noch nie einen Unfall.» Vor dem jährlichen Unterhalt wird die Strecke von einer Person der Sammelstiftung Vita begutachtet. Sie weist darauf hin, was gemacht werden sollte.
Wepfer hat nun sein Amt als Instandhaltungschef abgegeben und erwähnte: «Im Winter inspiziere ich den Parcours vielleicht alle drei Wochen, sonst unter dem Jahr alle zwei Wochen.» Marco Maranini ist neu der Leiter «Vita Parcours Instandhaltung». Er sagte dazu: «Ich wollte diese Herausforderung annehmen und es macht mir Spass in der Natur zu sein.» Auch er wird zweiwöchentlich nach dem Rechten sehen, versichert er.
Einer, der zum ersten Mal dabei war, ist Martin Thomann. Er sagte: «Ich helfe gerne mit, etwas Wohltätiges zu machen.» Die Stimmung unter den Männern ist gut. Mittlerweile hatten sich zwei Gruppen bei der Treppe im Wald eingefunden. Hier fiel die zeitaufwändigste und anstrengendste Arbeit an. Da war eine kurze Pause sehr willkommen, bevor es dann in den Schlussspurt ging.
