Sport

Alexandra Gunsch verlässt FC Bassersdorf

Fast fünf Jahre lang war Alexandra Gunsch Leiterin und Gesicht der Frauen- und Juniorinnenfussball-Abteilung des FC Bassersdorf und massgeblich für den Aufbau verantwortlich. Zum 30. Juni beendet sie nun überraschend ihre Tätigkeit.

Alexandra Gunsch verlässt den Fussballclub Bassersdorf per Ende Juni. (as)

Nach fast fünf Jahren an der Spitze der Frauen- und Juniorinnen-Abteilung des FC Bassersdorf beendet Alexandra Gunsch ihre Tätigkeit zum 30. Juni. Die Leiterin des Frauen- und Mädchenfussballs hatte ihren Rücktritt bereits im März bekannt gegeben.

Im September 2021 übernahm Gunsch die Aufgabe, beim FC Bassersdorf eine Juniorinnen-Abteilung aufzubauen. Zuvor war sie während mehrerer Jahre als Spielerin und Trainerin beim FC Kloten aktiv. Auf Anfrage von Guido Altdorfer entschied sie sich, mit Loredana Walser für die neue Herausforderung in Bassersdorf.
Mit ersten Schnuppertrainings wurde im Herbst 2021 der Grundstein für den Mädchenfussball im Verein gelegt. Die Nachfrage war von Beginn an gross, sodass bereits kurz nach dem Start ein erstes Juniorinnen-Team für den Spielbetrieb angemeldet werden konnte. Anfang 2022 folgte die Gründung eines zweiten Teams. In den darauffolgenden Jahren entwickelte sich die Abteilung kontinuierlich weiter.

Weitere Herausforderung

Im Mai 2022 wechselte durch die Auflösung eines bestehenden Frauenteams eine grössere Gruppe von Spielerinnen nach Bassersdorf. Gemeinsam mit dem Verein wurde daraufhin kurzfristig eine Frauenmannschaft für den Spielbetrieb aufgebaut. Damit entstand eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung des Frauenfussballs im Verein.
In den folgenden Jahren wurde das Angebot im Frauen- und Mädchenbereich schrittweise erweitert und Strukturen geschaffen. Heute umfasst die Abteilung neben der Frauenmannschaft mehrere Juniorinnen-Teams in verschiedenen Altersstufen. Ein sportlicher Höhepunkt war der Aufstieg der Frauenmannschaft im Sommer 2024.

Verantwortung weitergeben

Für ihren Rücktritt nennt Alexandra Gunsch in erster Linie persönliche Gründe. Nach den intensiven Aufbaujahren möchte sie künftig mehr Zeit für private Anliegen und ihre eigene Balance aufwenden. Gleichzeitig sei der Zeitpunkt gekommen, Verantwortung weiterzugeben und neuen Personen die Möglichkeit zu bieten, sich für die Entwicklung weiblichen Fussballs stark zu machen. Wie die Nachfolge geregelt wird, ist derzeit noch offen.

Dem Frauenfussball bleibt Gunsch jedoch weiterhin verbunden. Auf Verbandsebene (FVRZ) engagiert sie sich nach wie vor in der Juniorinnenförderung und wird ihre Erfahrung auch künftig in die Entwicklung des Mädchen- und Frauenfussballs einbringen. Mit ihrem Engagement hat Alexandra Gunsch ihre Spuren im FCB hinterlassen.

Diesen Artikel können Sie liken!

Werbung