Brütten

Brütten vor wichtigen Zukunftsprojekten

Im kommenden Herbst haben die Brüttener Stimmberechtigten über zwei gewichtige Vorhaben an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung beziehungsweise an der Urne zu entscheiden. Der Gemeinderat Brütten lud dazu kürzlich zur Informationsveranstaltung.

An verschiedenen Schauwänden und anhand von Modellen konnten sich die Besucher über die Details der anstehenden Projekte informieren. (rh)

Rund 60 Personen folgten der Einladung des Gemeinderates, um sich über die anstehenden gewichtigen Projekte in der Gemeinde zu informieren. Zum einen ging es um einen privaten Gestaltungsplan für das Arbeitsplatzgebiet Chätzler, für welches der Gemeinderat Mitte Mai die Planvorlage zuhanden der öffentlichen Auflage verabschiedet hat.

In der Vorstellung des Geschäfts unterstrich Gemeindepräsident und Hochbauvorstand Fritz Stähli die Wichtigkeit des Projektes für die Gemeinde. Es gehe darum, die Möglichkeit zu schaffen, dass sich mehr lokale und regionale Gewerbetreibende in der Gemeinde ansiedeln können. Dafür ist der Gemeinderat auch bereit, gemeindeeigenes Land zu verkaufen sowie im Baurecht abzugeben. Über diesen privaten Gestaltungsplan werden die Stimmberechtigten von Brütten an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung am 7. November zu entscheiden haben.

Aufwertung des Dorfzentrums

Zum anderen erfuhren die Anwesenden mehr Details zu den Plänen der Genossenschaft Zentrum Brütten, welche im Dorfkern einen Zentrumsbau mit sechs Wohnungen, einem neuen Ladenlokal für den örtlichen Volg, einem Bistro und Büros sowie am bisherigen Standort des Volg-Ladens einen Neubau mit neun Wohnungen erstellen will. Es ist ein weiterer Schritt in der Aufwertung des Dorfes im Zentrum von Brütten, um dieses mehr zu beleben, wie Gemeindepräsident Stähli weiter ausführte. Im gleichen Atemzug soll unter dem Zentrumsbau auch eine Tiefgarage erstellt werden, welche von der Gemeinde finanziert wird und als Ersatz für die Parkplätze beim Gemeindehaus dient. Die Genossenschaft ist derzeit daran, das entsprechende Kapital für die Finanzierung der Baukosten zusammenzutragen. Auch die Gemeinde will sich mit einem Darlehen von 1,2 Millionen Franken beteiligen. Über dieses Projekt müssen die Brüttener am 3. September an der Urne befinden.

Mehr Geld für die Sekundarschule

Schliesslich erhielten die Anwesenden Informationen über die Anpassungen des Anschlussvertrages mit der Sekundarschule Nürensdorf, über den es ebenfalls abzustimmen gilt. Es geht dabei um die Erhöhung der jährlichen Beiträge an die Gemeinde Nürensdorf von rund 100 000 Franken für die Schülerinnen und Schüler, welche in Nürensdorf die Sekundarschule besuchen.

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