Gute Bettenauslastung im Alterszentrum
Im Festsaal des Alterszentrums Geeren in Seuzach präsentierte Roger Stutz, Vorsitzender des Finanzausschusses, ein deutlich besseres Jahresergebnis 2025 als budgetiert. Und dies trotz Mehrkosten bei der Sanierung von Haus Mitte.
An der Delegiertenversammlung des Alterszentrums im Geeren (AZiG) genehmigten die Delegierten aus den elf Zweckverbandsgemeinden, darunter die Gemeinde Brütten, die Jahresrechnung 2025 sowie die überarbeiteten Eigner- und Unternehmensstrategien einstimmig. Dank hoher Bettenauslastung schloss das AZiG deutlich besser ab als budgetiert: Bei 28,3 Millionen Franken Ertrag resultierte ein Gewinn von 1,06 Millionen Franken, im Budget war ein Überschuss von 90 500 Franken angedacht gewesen.
Die Investitionsrechnung 2025 des Alterszentrums fiel unterschiedlich aus: Während die betrieblichen Investitionen rund 140 000 Franken unter Budget blieben, führten Verzögerungen bei der Sanierung von Haus Mitte zu höheren Baukosten. Insgesamt lagen die Investitionen mit 890 000 Franken deutlich über dem budgetierten Betrag von 343 000 Franken.
Gründe für Bauverzögerungen
Brüttens Gemeindepräsident Fritz Stähli und Delegiertenversammlung -Vizepräsident meinte zu den Bauverzögerungen: «Materialpreissteigerungen, Lohnteuerung und Energiepreisänderungen sowie auch die Covid-Zeit sind sowohl für Verzögerungen als auch für höhere Kosten mitverantwortlich. Im letzten Jahr wurden auch noch Wassereintritte in den Nasszellen festgestellt, welche ausserplanmässige Reparaturen mit sich brachten.» Weitere Arbeiten, Neubauten und Sanierungen seien zurzeit nicht geplant.
Kernangebote des AZiG
An der Delegiertenversammlung (DV) wurde ebenfalls festgehalten, dass in den Strategien unter anderem Tagesbetreuungsplätze und stationäre Palliativpflege als Kernangebote verankert werden. Geschäftsführer Reto Engi berichtete zudem von guten Kennzahlen im ersten Quartal dieses Jahres: «Alle Kennzahlen sind über Budget, wir haben eine stabile, gute Bettenauslastung bei hohen Bewohnermutationen.» An der DV vom November 2026 stehen Wahlen an, da einige der Delegierten vom Gemeindeamt zurücktreten, darunter auch DV-Präsident Urs Borer.

