150 Kilogramm Abfall gesammelt an Clean-up-Day
Am zwölften Nürensdorfer Clean-up-Day befreiten die Schülerinnen und Schüler der 3. Sekundarstufe die Gemeinde von Abfällen. Zu den grösseren Fundstücken gehörten ein Waveboard und ein Campingstuhl.
Jährlich im Frühling bekommt die Gemeinde Nürensdorf eine Schönheitskur verpasst. Am Clean-up-Day – der dieses Jahr bereits zum zwölften Mal stattfand – streifen jeweils rund 50 Schülerinnen und Schüler der 3. Sekundarstufe vom Schulhaus Hatzenbühl durchs Gemeindegebiet und sammeln ein, was andere liegengelassen haben: Getränkedosen, Plastiksäcke, Verpackungen oder Zigarettenstummel etwa.
Gefährlicher Abfall
Die Putzaktion hat nicht nur ästhetische Gründe, sondern auch gesundheitliche: «Der Abfall ist eine Gefahr für die Umwelt und damit letztlich auch für uns Menschen», erklärte Gemeinderat Daniel Neukomm am Clean-up-Day. «Wenn sich mit der Zeit die Abfälle zersetzen, gelangen viele problematische Substanzen in den Boden oder ins Wasser.»
Nach der Information in der Aula werden die Jugendlichen in Gruppen à je rund acht Schüler aufgeteilt und mit gelben oder orangen Leuchtwesten ausgerüstet – und dann schwärmen sie mit einem erwachsenen Leiter aus, um die Gemeinde von Müll zu befreien. Die Gruppe von Werksmitarbeiter Marco Sieber zum Beispiel nimmt sich den Altbach vor. Sie finden unter anderem zwei Schneepfosten und Plastikverpackungen im Wasser.
500 Liter Littering
Deutlich mehr Littering als in den Waldbächen liegt vor allem entlang von Strassen wie etwa der Eigentalstrasse herum. Insgesamt sammelten die Jugendlichen am Clean-up-Day 500 Liter Abfall mit einem Gewicht von rund 150 Kilogramm, wie Ronnie Kunz, Leiter Abteilung Werke in Nürensdorf, mitteilte. Zu den besonderen Fundstücken gehörten dieses Jahr ein Waveboard sowie ein Kinder-Campingstuhl.
Die Aktion endete um die Mittagszeit beim Werkhof, wo ein Pasta-Mobil für Stärkung sorgte.

