Mit Ehrgeiz und Herz auf dem Weg zur Ärztin
Die vielseitig engagierte Julie Thesenvitz aus Bassersdorf hat ein Stipendium für ihr Medizinstudium erhalten, was ihr neuen Elan für ihre hoch angesetzten Zukunftsziele gibt.
Seit mehr als sieben Jahren lebt Julie Thesenvitz in Bassersdorf – obwohl sie derzeit in Fribourg Medizin studiert. Seit Kurzem erhält die 21-Jährige dabei Unterstützung von der Bärbel + Paul Geissbühler Stiftung, die ausgewählte Studierende finanziell unterstützt. Die Stipendien richten sich an junge Menschen, die hervorragende akademische Leistungen erbringen und das Potenzial für eine brillante Zukunft mitbringen.
«Es ist für mich eine grosse Wertschätzung meines bisherigen Weges und meines Engagements», sagt Thesenvitz. Gleichzeitig motiviere sie die Unterstützung zusätzlich für ihr weiteres Studium und zeige ihr, dass sich ihr Einsatz lohne.
Der Wunsch, Ärztin zu werden, begleitet sie schon seit Langem. Besonders die Verbindung von Naturwissenschaft und direktem Menschen-
kontakt fasziniert sie. Eine genaue Fachrichtung hat sie momentan noch nicht im Blick, da sie erst einen kleinen Teil der grossen Vielfalt der Medizin kennengelernt hat. «Ich möchte mir die Entscheidung noch offenhalten und im Laufe des Studiums herausfinden, was am besten zu mir passt», erklärt sie.
Etwas bewirken können
Der unermüdliche Elan der Bassersdorferin zeigt sich auch in ihrer Freizeit. Julie Thesenvitz ist Teil der Fachschaft, die einen Teddybärspital organisiert; ein Ort, an dem Kinder spielerisch einen Spitalbesuch erleben und so ihre Ängste abbauen können. «Ich schätze besonders den Kontakt mit den Kindern und die Möglichkeit, ihnen Medizin auf eine positive und ungezwungene Art näherzubringen», sagt die angehende Ärztin.
Dieses Engagement steht sinnbildlich für ihr Verständnis von Medizin: Sie beginnt nicht erst bei der Diagnose, sondern dort, wo jemand zuhört, verständlich erklärt und Sicherheit vermittelt. Genau diese Haltung möchte sie auch in ihren späteren Berufsalltag mitnehmen. Ihr Ziel ist es, unabhängig von der Fachrichtung, eines Tages für ihre Patientinnen und Patienten wirklich etwas bewirken zu können. Dabei soll auch neben dem Beruf genügend Raum für Familie und Freunde bleiben.




