Dröschschopffest ohne Höhenfeuer
Wegen der Trockenheit musste am 1. August auch in Oberwil auf das Höhenfeuer verzichtet werden. Gefeiert wurde beim Dröschschopffest trotzdem.
In Oberwil fand am 1. August das alljährliche Dröschchopffest statt, organisiert und durchgeführt vom Knabenverein Nürensdorf. Zahlreich erschienen die Bewohnerinnen und Bewohner von Nürensdorf bei der Scheune oberhalb der Breitenloostrasse.
Die Holztische auf der Wiese waren bis auf den letzten Platz besetzt. Die Stimmung war ausgelassen. Der Knabenverein bediente die Festgesellschaft mit Essen vom Grill und Getränken. Gegen Abend kühlte sich das Wetter langsam ab. Die Hitze und die dadurch entstandene Trockenheit führten trotzdem zu einem Feuerverbot. Damit sollten die Natur und insbesondere der Wald geschützt werden, erklärt Gemeinderat André Meier in seiner Begrüssungsrede.
Meier gratuliert zudem dem Armbrustschützenverein Nürensdorf, der beim Eidgenössischen Armbrustschützenfest in Weesen das beste Ergebnis in der Vereinsgeschichte erzielte. Anschliessend übergibt er das Mikrofon an Elisabeth Peter, die im März neu in den Gemeinderat gewählt wurde.
Der Wert der Schweiz
«Vieles hat sich diesen Sommer um die Fussballweltmeisterschaft gedreht. Dabei ist immer der Begriff Marktwert gefallen.» Mit diesen Worten eröffnet Peter ihre 1.-August-Rede. Ihre Rede dreht sich rund um den Begriff «Wert» – um die Werte der Schweiz und jene Werte, die die Menschen als Gemeinschaft verbinden.Diese entstünden jeden Tag aufs Neue in den Familien und in der Gemeinschaft. «Sie sind das Fundament von unserem Dorf», schliesst Peter ihre Rede. Danach stimmen die Anwesenden die Nationalhymne an und lassen den Abend ohne Höhenfeuer, aber mit festlicher Stimmung ausklingen.




