Besuchsdienst setzt auf freiwillige Personen
Der freiwillige Besuchsdienst «va bene» ist ein Puzzlestein im Betreuungsangebot der Gemeinde Bassersdorf und ist mittlerweile etabliert, wie ein Bericht zeigt.
Der Besuchsdienst «va bene» bietet älteren Menschen die Möglichkeit, durch einen Besuch einer Person Kontakte zu knüpfen und gegen die Einsamkeit anzugehen. Für die Freiwilligen, die einen Teil ihrer Freizeit für Besuche einsetzen, bedeuten jene ein sinnvolles und bereicherndes Engagement im Alltag. Eine Win-Win-Situation also.
Aufgebaut wurde der Besuchsdienst Basserdorf in den Jahren 2018 bis 2020 von einer Trägerschaft bestehend aus der Gemeinde Bassersdorf, der damaligen gemeinnützigen Spitex, der reformierten Kirche Breite sowie der katholischen Pfarrei St. Franziskus. Mittlerweile ist das Angebot etabliert, die Trägerschaft dieselbe und leistet einen Beitrag zu einer sorgenden Gemeinschaft. In einem Bericht werden nun erstmals genauere Zahlen publiziert, welche den Zeitraum von Oktober 2025 bis April 2026 beleuchten. Ende April nahmen 37 Klienten, darunter sechs Männer und 31 Frauen, den Besuchsdienst in Anspruch. Ebenfalls ist im Bericht zu lesen, dass rund acht Besuchsmandate aufgelöst wurden, teils aus Mangel an Freiwilligen oder unterschiedlichen Erwartungen der beiden Parteien.
Bewährte Coachingtreffen
Die Freiwilligen, welche sich für diese sinnstiftende Arbeit zur Verfügung stellen, werden durch einen Einführungskurs auf ihre Aufgabe vorbereitet. Im publizierten Bericht geht hervor, dass sich dieser Kurs sowie auch Coaching-Treffen bewährt hätten, wie die Altersfachstelle ausweist. Organisierte Treffen für einen Erfahrungsaustausch wurden von 19 der Freiwilligen genutzt. Geplant sei eine Weiterbildung zum Thema Demenz.
In Basserdorf waren Ende April 29 Mandatsträgerinnen und -träger im Besuchsdienst aktiv: 25 Frauen stehen vier Männer gegenüber. Sie sind im Alter von 45 bis über 80 Jahre. Sie alle haben im ersten Quartal des Jahres rund 400 Stunden Freiwilligenarbeit geleistet und dabei 248 Kontakte wahrgenommen. Die Vermittlung liegt bei der Fachstelle für Altersfragen, welche ihren Aufwand mit rund 90 Stunden veranschlagt.
Am 29. September findet im Franziskuszentrum ein weiterer Infoabend statt zum Besuchsdienst.



