«An der Eishockey-WM ist für uns alles möglich»
Für Simon Knak aus Birchwil ist die Heim-WM ein absoluter Höhepunkt.
Kaum sind die Schlittschuhe nach einer intensiven Saison beim HC Davos getrocknet, wartet für Simon Knak der nächste Höhepunkt: die Heim-Weltmeisterschaft. Für den Birchwiler ist es eine Zeit der grossen Emotionen – zwischen dem Abschied aus dem Bündnerland, der Vorfreude auf die Zürcher Heimat und dem Traum von Edelmetall.
«Super Saison»
Obwohl das grosse Ziel, der Schweizermeistertitel, im Finale gegen den HC Fribourg-Gotteron knapp verpasst wurde, blickt Simon Knak positiv auf die Saison zurück: «Es war eine super Saison mit dem HCD. Wir hätten natürlich gerne den Titel gewonnen, doch schlussendlich dürfen wir zufrieden sein», erzählt Knak. Die Davoser lieferten sich gegen Fribourg eine packende Finalserie, die im entscheidenden siebten Spiel in der Verlängerung entschieden wurde.
Das Spiel war gleichzeitig das letzte Spiel für Simon Knak auf Davoser Schlittschuhen. Nächste Saison wird Knak für die ZSC-Lions auflaufen. Der Abschied von Blau-Gelb fällt für den Birchwiler emotional aus. Knak betont, dass er stets alles für den Club gegeben habe und der HCD immer ein Teil seiner Identität und Karriere bleiben werde: «Ich hatte sechs unglaublich schöne Jahre in Davos und werde die Zeit nie vergessen.»
Mission Heim-WM
Die Konzentration gilt nun voll und ganz der Schweizer Nationalmannschaft. Eine Weltmeisterschaft im eigenen Land zu bestreiten, sei für den Birchwiler eine «unglaublich grosse Ehre». Schon bei dem Gedanken daran, wie ein volles Stadion die Schweizer Nationalhymne singen wird, bekommt der Stürmer eine Gänsehaut. Wie schon bei der letzten WM und den Olympischen Spielen wird er seine Rolle als «Powerstürmer» in der vierten Linie einnehmen. «Ich möchte viel Energie ins Spiel bringen und dabei viel Druck auf das gegnerische Tor erzeugen. Dabei möchte ich auch viel physische Präsenz markieren», erzählt Knak.
Das Ziel der Schweizer Eishockeymannschaft ist klar definiert: Man will mit einem guten Gefühl durch die Gruppenphase kommen, in der mit den USA und Finnland bereits frühe Prüfsteine warten. Knak ist überzeugt, dass die Schweiz sich nicht verstecken muss und nach den Erfolgen der letzten Jahre «alles möglich ist».
Neue Herausforderung ZSC
Mit Blick auf die kommende Saison bei den ZSC Lions erzählt Knak: «Ich habe eine neue Herausforderung gesucht und diese mit meinem Engagement bei den ZSC Lions gefunden.» Da die neue Heimspielstätte für Knak nun in der SwissLife Arena in Zürich-Altstetten sein wird, wird Knak nun wieder «nahe vom dorfblitz-Gebiet» wohnen. «Ich freue mich sehr auf die kommende Zeit, doch nun liegt mein ganzer Fokus auf der Heim-WM, was für mich das Grösste ist.»

