Bassersdorf

Bassersdorf reist ins Mittelalter

An über 80 Ständen können Besucherinnen und Besucher am letzten August-Wochenende in die Welt des Mittelalters eintauchen und Wildschwein am Spiess oder Beerenweine probieren und altes Handwerk bestaunen.

Der «Mittelaltermarkt zu Basseltstorff» findet vom 29. bis 31. August auf der Sagi-Wiese statt. (rh)

Bald ist es wieder soweit: Die Sagi-Wiese in Bassersdorf macht einen Zeitsprung ein paar Jahrhunderte zurück und verwandelt sich in einen mittelalterlich angehauchten Marktplatz. In den 14 Tavernen und Bratereyen mit Namen wie «Zum Güldenen Ei» oder «Zum Schleckenden Schimmel» ist für Speis und Trank gesorgt. Daneben gibt es an 51 Marktständen mittelalterlich inspirierte Waren wie etwa Schmuck aus Silber, Edelsteinen oder Holz zu kaufen, oder Erzeugnisse aus Leder, Fellen, Keramik und Filz, sowie Holzofenbrote, Strickwaren, Kleider, Messer, Liköre und vieles mehr. Für die Kleinen und Junggebliebenen packt «Märlin, der Märchenerzähler» Geschichten aus. Gaukler und Musiker wie etwa die Helle-Barden sowie die Heerlager runden das Angebot auf dem 20 000 Quadratmeter grossen Festgelände ab.

6000 Besucher erwartet

Wichtig ist dem Organisationsteam, der Mittelaltergilde zu Basselstorf, dass das Ambiente stimmt. «Die Detail-Liebe der Teilnehmer ist beeindruckend», lobt Mario Etter, Junker und Medienverantwortlicher der Mittelaltergilde. Nach der verregneten Ausgabe vor zwei Jahren hoffen die Organisatoren beim jetzigen fünften Mittelaltermarkt auf einen gnädig gestimmten Wettergott. An den drei Tagen rechnen sie mit rund 6000 Besucherinnen und Besucher.

Steigende Auflagen

Der Mittelaltermarkt fand erstmals im Jahr 2006 statt und wurde ein gutes Jahrzehnt später wiederbelebt mit dem Ziel, den Markt künftig alle zwei Jahre durchzuführen. Wie lange dieser Brauch aufrechterhalten werden kann, hänge von der Besucherzahl, dem Wetter und den Auflagen ab, die stets strenger würden, so Etter. «Das Gelände am Bruggweg darf beispielsweise neu nicht mehr als Festgelände benutzt werden, weil Sicherheitsabstände zur Starkstromleitung eingehalten werden müssen», erklärt er. Doch je mehr Auflagen, desto grösser werde der Organisationsaufwand. Momentan steht hinter dem Anlass ein Team von rund 80 ehrenamtlichen Helfern.

Weitere Infos finden sich unter www.mittelaltergilde.ch Dort ist beispielsweise auch zu lesen, dass das Mitführen von Drachen nur erlaubt ist, wenn diese einen feuerfesten Maulkorb tragen.

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