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Bassersdorf

Erst die Kürbisse, dann die Räben

Kaum waren in Bassersdorf die Lichter der Halloween-Kürbisse vom Samstag, 31. Oktober, erloschen, leuchteten am Sonntagabend, 1. November, die Räben am traditionellen Räbelichtliumzug. Rund 400 Personen, darunter etwa 300 Kinder, nahmen daran teil.

Viel Zeit zum Verschnaufen blieb den geschnitzten Gemüsen an diesem Wochenende nicht. Am Samstag, 31. Oktober, standen noch die Kürbisse mit ihren gruseligen Fratzen im Mittelpunkt. Nur einen Tag später gehörte die Bühne ihren kleineren Verwandten, den Räben. Statt Halloween-Spuk gab es am Sonntagabend den traditionellen Lichterumzug durch Bassersdorfs Strassen. Organisiert wird dieser jedes Jahr vom Elternforum Bassersdorf zusammen mit Vertretern der Kimi Krippen.

Punkt 18 Uhr hiess es auf der Umzugsroute: Licht aus! Wie jedes Jahr wurde die Strassenbeleuchtung ausgeschaltet, damit die zahlreichen kunstvoll geschnitzten Räben ihre volle visuelle Wirkung entfalten konnten. Einzig an der Bahnhofstrasse mussten die Lampen eingeschaltet bleiben, da es sich um eine Kantonsstrasse handelt.

Guggenmusik statt Gruselgeräusche

Auch akustisch war der Unterschied zum Vorabend nicht zu überhören. Während am Samstag noch aufgeregte Kinderstimmen vor den Wohnungseingängen nach Süssem und Saurem verlangten und einige Böller die abendliche Ruhe durchbrachen, dominierten am Sonntag im Zentrum und in den nahen Quartieren die Klänge der Nürensdorfer Guggenmusik Kookaburra. Im vergangenen Jahr war die Gugge wegen eines anderen Engagements verhindert gewesen. Umso erfreulicher war ihre Rückkehr in diesem Jahr.

Das Wetter zeigte sich an diesem Abend von seiner freundlichen Seite. Ohne Regen und bei erträglichen Temperaturen gestaltete sich der Umzug angenehm.

Unter den etwa 300 Kindern waren auch viele ganz Kleine, die das Geschehen noch bequem vom Kinderwagen oder von den Schultern ihrer Papis aus verfolgten.

Wienerli für jedes Kind

Nach dem Rundgang war auf dem Dorfplatz noch nicht Feierabend. Die Musikanten der Kookaburra gaben eine weitere musikalische Kostprobe, während sich die Kinder über gratis Wienerli und Brot freuen durften. Für die Erwachsenen standen Würste, Glühwein und Punsch zum Verkauf bereit, die das Elternforum organisiert hatte. So blieb nach dem Umzug noch Gelegenheit, gemeinsam zu verweilen und den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

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