Brütten

Weiterer Meilenstein der Zentrumsüberbauung erreicht

Die Genossenschaft Zentrum Brütten hat bei der Gemeinde das Baugesuch zur Vorprüfung eingereicht. Ende Monat wird das Projekt nun ausgesteckt.

Florian Küng (re.) übergibt das Ressort Kommunikation an Alain Ehrsam. (zvg)
Das Gebäude auf dem Zentrumsplatz im Modell. (zvg)

Mitte April hat der Vorstand der Genossenschaft Zentrum Brütten die Mitglieder des Gemeinderats und der Hochbaukommission detailliert über die Pläne der zwei Bauten informiert. Die anwesenden Architekten erläuterten das Projekt. Nun hat die Genossenschaft das Baugesuch zur Vorprüfung eingereicht. In einem ersten Schritt müssen nun die administrativen Kriterien für die Bauten in der Kernzone erfüllt sein und allenfalls noch Pläne oder Informationen nachgereicht werden. Genossenschaftspräsident Ueli Arn sagt dazu: «Die Unterlagen wurden genau erarbeitet, daher rechnen wir nicht mit grossen Rückmeldungen.» Zudem wird das Projekt Ende Monat ausgesteckt und somit beginnen erste rechtliche Fristen des Baubewilligungsverfahrens zu laufen.

Details zur Zentrumsüberbauung

Bereits Ende März informierte der Vorstand die Nachbarschaft über das Projekt. Rund 40 Personen liessen sich diese Chance nicht entgehen, ihre Gedanken mit den Verantwortlichen zu diskutieren. Neben dem Schattenwurf der beiden Gebäude gab die Verkehrssituation zu reden.

Neues Vorstandsmitglied: Alain Ehrsam

Im Vorstand der Genossenschaft kam es zu einem Wechsel. Der in Brütten aufgewachsene Alain Ehrsam übernimmt von Gemeinderat Florian Küng das Ressort Kommunikation. Der Wechsel wurde vollzogen, da Florian Küng als Gemeinderat künftig die Rolle als Delegierter des Gemeinderates an den Vorstandssitzungen einnimmt, jedoch ohne Stimmrecht. Der 43-jährige Alain Ehrsam ist in Brütten kein Unbekannter. Er war Präsident des Organisationskomitees des Festivals Brütten, ist OK-Mitglied des Dorffest Brütten und engagiert sich als aktiver Turner im Turnverein Brütten. (sg)

Engpass beim Chrüsimüsi

Einen Engpass sehen einzelne Anwohner beim Wegfallen des Gemeindeparkplatzes. Viele Eltern brächten ihre Kinder ins Kinderhaus Chrüsimüsi mit dem Auto und hätten jetzt kurz auf dem offenen Parkplatz geparkt. Dass die Eltern die geplante Garage als Ersatz benutzen werden, glauben sie nicht. Mehrverkehr und wildes Parkieren sei die Folge. Ueli Arn dazu: «Wie Eltern ihre Kinder ins Chrüsimüsi bringen, liegt ausserhalb unseres Einflusses. Die Parkplätze werden ja nicht ersatzlos aufgehoben, sondern in die Tiefgarage verlegt – Parkmöglichkeiten sind also genügend vorhanden.»

Verkehrssituation gibt zu Reden

Einen Ort mit Konfliktpotential ortet ein Anwohner in der Anlieferung der Lastwagen zum neuen Dorfladen hin, der im Untergeschoss der Liegenschaft Zentrum zu liegen kommt. Der Lastwagen müsse rückwärts ausfahren, was beim Manöverieren zu gefährlichen Situationen führen könne, fürchtet der Anwohner. Ueli Arn hat hier mehr Vertrauen in die Chauffeure: «Chauffeure sind sich enge Platzverhältnisse gewöhnt. Zudem sind heutige Lastwagen mit Kameras und Warntönen ausgestattet, so dass ich hier weniger Gefahren sehe.»

Zusammengefasst ist der Vorstand der Genossenschaft jedoch erfreut über die sachlichen Voten. «Ausgestaltungsfragen sind immer sehr subjektiv», sagt der Präsident

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