Sport

Bitteres Playoff-Out für UBN nach dem 16. Penalty

Saisonende für Unihockey Bassersdorf-Nürensdorf: Die Erstligisten scheitern im Viertelfinal gegen Limmattal – knapper und dramatischer wäre es nicht möglich gewesen.

Die Saison ist für UBN zu Ende. (Bilder: André Düsel)
Das Spiel ging ins Penaltyschiessen. (Bilder: André Düsel)
Das entscheidende Spiel gegen Limmattal war sehr umkämpft. (Bilder: André Düsel)
Limmattal setzte sich im 16. Penalty durch. (Bilder: André Düsel)

Ganz zum Ende dieser Serie über drei Spiele brauchte es 16 Penaltys, um einen Sieger zu ermitteln. Ganz zu Beginn des dritten Spiels war eigentlich schon alles entschieden – UBN lag in Limmattal nach einem Drittel 0:4 hinten. Dazwischen lagen eine wundersame Aufholjagd, Pfostenschüsse, Siegchancen. Ja, der ganze Wahnsinn des Sports. Aber der Reihe nach:

Am Samstag musste UBN siegen, um die Saison nochmals zu verlängern. Denn der Start in die Playoffs war mit einer Auswärtsniederlage in Urdorf missglückt. Doch zu Hause im Hatzenbühl war der Kampfgeist neu geboren, das Momentum auf UBN-Seite gekippt. Die Vorentscheidung zum 6:5 fiel in der 55. Minute mit einem wuchtigen Schuss ins nahe hohe Eck von Yannick Schweizer. UBN rettete den Sieg über die Zeit und traf noch zweimal ins verlassene gegnerische Tor: 9:6, der Halbfinaleinzug wurde im dritten Spiel ausgemacht.

Dort starteten die Teams zwar ebenbürtig, doch die Tore fielen nur auf einer Seite. Limmattal hatte bis zur ersten Pause viermal getroffen, UBN nie. Der Favorit schien auf bestem Weg in den Halbfinal, UBNs Sieg am Samstag nichts mehr wert. Doch Bassersdorf-Nürensdorf reagierte nach der Pause aggressiv, stand höher, drückte, und wurde belohnt. Schnell wurde aus dem 4:0 ein 4:3 und das anschliessende 5:3 war noch vor der 40. Minute in ein Unentschieden umgewandelt.

Alles wieder offen, ausgeglichener hätte auch das Spiel kaum sein können. Und obwohl beide Teams beste Chancen auf den Sieg hatten, blieb es bis zum Ende der regulären Spielzeit beim 5:5. In der Verlängerung war es gar UBN, das näher am Entscheidungstor war. Und auch im Penaltyschiessen sah es lange gut aus, die ersten drei UBN-Schützen trafen. Doch auch die Limmattaler zeigten sich treffsicher. Und so musste auch das Penaltyschiessen in eine Art Verlängerung, es war noch nicht Schluss nach je fünf Schützen. Knapper und dramatischer ging es nicht mehr. Die Entscheidung dann: Der achte Limmattaler Penalty fand den Weg ins Tor, jener von UBN an die Hand des gegnerischen Torhüters.

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