Brütten

Brütten installiert eine Druckerhöhungsanlage

Am 8. Januar informierte die Verantwortlichen der Gemeinde Brütten in der Mehrzweckhalle Chapf über die geplante Installation einer Druckerhöhungsanlage. Die Verantwortlichen des Projektes erklärten, dass die Gesetze der Physik gegeben sind und damit kein Weg an der Anlage vorbeiführe.

Mehr Druck in den Wasserleitungen. Ein Thema, über das sich normalerweise wenig Leute Gedanken machen, lockte trotzdem zahlreiche Brüttener in die Mehrzweckhalle. (fr)

Während die geografische Höhe Brüttens Vorteile wie beispielsweise eine weitreichende Aussicht über das Unterland bietet, ist sie für den Wasserdruck nicht optimal. «Die Wasserversorgung Brütten möchte mit der Umsetzung der Druckerhöhungsanlage (DEA) die Infrastruktur zukunftsorientiert aufrüsten. Gleichzeitig möchten wir einen ungestörten Betrieb sicherstellen, welche den geforderten Werten der Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ) entspricht», klärt Gemeinderat Peter Ball die Anwesenden auf. Die DEA soll den Wasserdruck um total 3,5 Bar erhöhen und damit die Norm der GVZ erfüllen. Eine Erhöhung des Wasserdruckes bedeutet eine höhere Menge an Litern pro Sekunde, welche durch die Leitungen fliessen können. Somit könnte beispielsweise bei einem Gebäudebrand das betroffene Gebäude dank der höheren Wassermenge schneller gelöscht werden.

Geteilte Kosten

Die totalen Baukosten werden auf 3,295 Millionen Franken beziffert. Einen Teil übernehmen die Verbundgemeinden Nürensdorf und Lindau. Dazu erhält Brütten von der GVZ eine Subvention über eine halbe Million Franken, sodass sich die Kosten für Brütten bei knapp zwei Millionen Franken belaufen. Dazu rechnet die Gemeinde Brütten damit, dass sich die jährlichen Mehrkosten für den Betrieb auf gut 95 000 Franken belaufen.

Mehr Informationen in der gedruckten Ausgabe

Ein ausführlicher Bericht über die Informationsveranstaltung der Druckerhöhungsanlage lesen Sie in der nächsten Ausgabe des dorfblitz. Diese erscheint am 27. Januar.

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