Sport

Brüttener Serge Müller wechselt zum FC Aarau

Serge Müller wechselt von der zweiten Mannschaft des SC Freiburg zurück in die Schweiz. Der Brüttener sucht im Nachbarskanton eine neue Herausforderung im Profifussball.

Brüttener Serge Müller kickt bald für den FC Aarau (zvg).

Serge Müller, Sie sind zurück in der Schweiz und wechseln zum FC Aarau? Was sind die Gründe dafür?

Für einen Wechsel müssen immer viele Faktoren berücksichtigt werden und für mehrere Parteien passen. Der FC Aarau kennt mich aus unzähligen Duellen sehr gut und hat sich stark um mich bemüht. Das von der sportlichen Leitung präsentierte Projekt mit den Werten, Ambitionen und der Philosophie des Vereins sowie der Kontakt zu den Leuten im Verein hat schlussendlich den Ausschlag gegeben.

Inwiefern freut es Sie, dass sie nun wieder näher an ihrer Heimat Brütten sind? 

Natürlich ist es schön wieder näher an der Heimat, an Familie und Freunden zu leben. Ich habe allerdings keine Probleme, mich in einer neuen Umgebung einzuleben und einzubringen. Dazu kommt, dass ich ein starkes Umfeld habe, welches mich immer unterstützt, weswegen ich mich auch in Deutschland sehr wohl gefühlt habe, sowohl sportlich wie auch privat.

Sie spielten zuletzt bei der zweiten Mannschaft des FC Freiburg in Deutschland. Wie haben Sie diese Zeit erlebt? 

Ich habe die Zeit extrem genossen und als sehr lehrreich empfunden, obwohl, oder gerade eben, weil sie sportlich nicht sehr gut verlief. Die Professionalität eines Bundesligavereines, die Intensität der Liga sowie die Aufmerksamkeit die sie erhält, die Art wie Fussball in Deutschland gelebt wird und welchen Stellenwert in der Gesellschaft er geniesst waren unglaublich wertvolle Erfahrungen. Ich konnte in allen Bereichen, technisch, taktisch, physisch und charakterlich sehr vieles mitnehmen.

Was sind Ihre Ziele beim FC Aarau? 

In dieser frühen Phase der Vorbereitung geht es vor allem darum viele neue Spieler zu integrieren, die Köpfe mit den gleichen Ideen und Plänen zu füllen, gleichzeitig natürlich an der physischen Verfassung zu schleifen, aber allem voran zu einer Mannschaft zusammenzuwachsen. Für eine konkrete Zielsetzung ist es daher noch zu früh. Persönlich möchte ich natürlich das vom Verein und meinen Mitspielern in mich gesetzte Vertrauen durch Leistung zurückzahlen, meine Qualitäten und Erfahrung ins Team einbringen und so die jungen Spieler um mich herum unterstützen. Natürlich geht es auch darum, sich stetig weiterzuentwickeln und in allem was man tut zu verbessern und dabei so viele Siege wie möglich einzufahren.

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