Nürensdorf

Ein «Swissness»-Anlass mit Eringer Kühen wird in Oberwil geplant

TV‑Moderator Rainer Maria Salzgeber und Landwirt Martin Peter planen einen Anlass, der das Lokale bestärken soll. Dieser soll erstmals im Herbst 2022 auf dem Gelände von Martin Peter stattfinden. Ebenfalls sollen Ringkuhkämpfe mit den bekannten Walliser Eringer Kühen stattfinden. Zu sehen sind die Tiere schon jetzt am 10. und 11. September.

Landwirt Martin Peter (r.) und Rainer Maria Salzgeber begeistern sich für die Eringer Kühe und planen Grosses. (ar)

Landwirt Martin Peter führt den Tältschenmatthof in der sechsten Generation. Als Halter von Mutterkühen versteht Martin Peter sehr viel von diesen Tieren. Er hat etwas gemeinsam mit Rainer Maria Salzgeber: die Begeisterung für die Walliser Kuhrasse Eringer. Diese weisen einen ausgeprägten Rangordnungssinn aus und haben entsprechend ein kampflustiges Temperament.

Wallis kommt nach Oberwil
Schon 2016 bis 2019 hatte Salzgeber, selbst im Wallis geboren, in Kloten einen Ringkuhkampf organisiert, um den Menschen im «Unterland» die Walliser Traditionskühe näher zu bringen. Jetzt möchte er dies zusammen mit Martin Peter auch in Oberwil tun.

Zwei Eringer Kühe des Walliser Züchters Chrigi Wyssen, die elfjährige Vampire und die sechsjährige Tonnere, sind Anfang Juni bei Martin Peter eingezogen und werden von ihm gepflegt. Am 10. und 11. September sollen sie der Öffentlichkeit präsentiert werden. «Diesen Anlass kann man sozusagen als ‹Kickoff› für das geplante Event betrachten. Jetzt sollen in erster Linie die Leute die Kühe sehen können», sagt Rainer Maria Salzgeber. Am Freitag soll es ab 17 Uhr losgehen, am Samstag ab 11 Uhr, mit Rahmenprogramm und Walliser Spezialitäten.

Toni Brunner ist auch dabei
Der geplante Grossanlass hat bereits jetzt in der Planungsphase viel Zuspruch gefunden. «Zum Beispiel hat auch der ehemalige Nationalrat Toni Brunner, der ein leidenschaftlicher Eringer-Züchter geworden ist, seine Teilnahme an diesem einzigartigen Anlass zugesagt» freut sich Salzgeber. «Nun möchten wir aber mit unserer kleineren Festivität im September die Vision des geplanten Anlasses mit der Idee der Walliser Kultur den Menschen näherbringen. Denn die Pandemie hat es gezeigt: Das Lokale ist das neue Globale.»

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