Brütten

Eingefleischte «Brändi Dog»-Fans treffen sich zum Spiel

Ende März fand ein «Brändi Dog»-Turnier statt. Bei guter Stimmung spielten viele Gleichgesinnte und wollten einen Podestplatz ergattern.

Geselliges Beisammensein und Lachen prägte das Brändi-Dog-Turnier. (fb)

Die Organisatorin des erstmals stattfindenden Anlasses, Manuela D’Arsié, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Turnier. «Die Stimmung ist gut, es sind gute Leute hier», meinte sie. Bedenken hatte sie, dass vielleicht sehr fanatische Spielende teilnehmen würden. Dies sei aber nicht der Fall gewesen, meinte D’Arsié und fügte an: «Ich glaube, es wird eine Fortsetzung geben.» Unterstützt hatte sie Heinz Ehrsam. Seine Aufgabe war es, ein Programm zu entwickeln, um ein Ranking erstellen zu können. Dazu Ehrsam: «Für das Turnier entwickelte ich, unterstützt durch den Einsatz künstlicher Intelligenz, eine Turniersoftware, welche den gesamten Ablauf digital unterstützte.»

Die 40 Teilnehmenden füllten beide Tische des Pavillons Säntisblick voll aus. Die Atmosphäre war fröhlich, engagiert und das freundschaftliche Zusammensein prägte den Abend. Bei Speis und Trank wurden insgesamt vier Runden gespielt. Die ersten drei Paare wurden prämiert und einen Trostpreis gab es ebenfalls.

Kein anderes «Eile mit Weile»

Sabina Nigro aus Brütten hatte «mega Freud», dass sie das Turnier als Team mit der Organisatorin habe spielen können. Karin Kink meinte: «Es macht einfach Spass, braucht Taktik und Glück.» Es sei eben nicht, wie manchmal behauptet würde, ein anderes «Eile mit Weile.» Kink erklärt: «Man spielt in einem Team, spielt mit Karten und nicht mit Würfeln und kann mehr beeinflussen.» Ähnlich sieht es Francisco Otal, begeisterter «Brändi Dog»-Spieler: «Man kann zwar Züge strategisch planen, aber dass ein, zwei Züge später deine Pläne durcheinandergewirbelt werden, finde ich faszinierend.»

«Das Spiel heisst eigentlich Dog», klärte Patricia Weiss auf. Brändi sei die Firma, welche Menschen mit kognitiver oder psychischer Beeinträchtigung eine Arbeitsstelle biete und das Spiel entwickelt habe. So wie die Firma Brändi Inklusion lebt, so kam auch der Abend in Brütten daher: ein Miteinander in einer geselligen, sich respektierenden Runde.

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