Asylunterkunft problemlos angenommen
Die Gemeindeversammlung unterstützte die Pläne zur Aufstockung der Asylunterkunft mit grossem Mehr.
An der Gemeindeversammlung Mitte November stand die Bewilligung eines Kredites über 1,5 Millionen Franken zur Aufstockung der Asylunterkunft an der Eigentalstrasse auf der Traktandenliste. Das Projekt sieht eine Aufstockung der bestehenden Containeranlage vor sowie die Wiederverwendung der Photovoltaikanlage. Im zweiten Stock werden 10 separate Zimmer, vier Gemeinschaftsnasszellen und eine Gemeinschaftsküche vorgesehen, die rund 20 Personen Platz bietet.
Aufstockung dringend notwendig
Die zuständige Gemeinderätin Edith Betschart (SVP) wies in der Einführung auf die Dringlichkeit und Notwendigkeit der Aufstockung hin. «Sobald die Flüchtlingsquote hochgesetzt wird, haben wir ein Problem, diese Leute unterzubringen.» Zurzeit seien 51 Personen in Nürensdorf wohnhaft und sämtliche Möglichkeiten zur Unterbringung ausgeschöpft, erklärte Betschart.
Jonas Räbsamen vom Ingenieurbüro Zobrist & Räbsamen zeigte anhand von Visualisierungen die geplanten Räumlichkeiten und Aussenansichten. Geplant ist, die Containeranlage vollumfänglich mit einer Holzverschalung zu verkleiden, so dass es als ein Gebäude wahrgenommen wird. Ein Votant, der in der Nähe der Asylunterkunft wohnt, wies auf einen fehlenden Fussgängerstreifen hin. Er beobachte, dass viele Personen einfach über die Strasse laufen, der Verkehr jedoch gefährlich sei auf dieser Strasse.
Das Geschäft wurde daraufhin mit grossem Mehr angenommen. Edith Betschart liess es sich nicht nehmen, nochmals kurz ans Mikrofon zu gehen mit den Worten: «Mir ist ein grosser Stein vom Herzen gefallen – herzlichen Dank!» (sg)