Mobilität der Zukunft: Glow-Regionalkonferenz in Wallisellen
Wie kommen wir künftig im Glattal von A nach B? Darum ging es am 21. Oktober an der Regionalkonferenz von Glow. das Glattal in Wallisellen. Rund 50 Personen aus Gemeinden und Verwaltungen waren dabei.
Ein Bassersdorfer stand in Wallisellen im Rampenlicht: Patrick Nussbaumer, Geschäftsführer der Eurobus Welti-Furrer AG mit Sitz bei uns im Dorf, berichtete vom selbstfahrenden Linienbus in Arbon TG. Seit einem Jahr ist der Bus unterwegs, und zwar ohne einen einzigen selbstverschuldeten Unfall. Finanziell sei das Pilotprojekt allerdings ein Minusgeschäft, meinte Nussbaumer mit einem Augenzwinkern. Trotzdem ist er überzeugt: «Wir müssen den öffentlichen Verkehr schon heute neu denken, um für die Zukunft gewappnet zu sein.» Das gelte auch für die ganze Glow-Region. Statt langer Gelenkbusse könnten in Stosszeiten künftig einfach mehrere autonome Busse hintereinander herfahren.
Etwas Zurückhaltung brachte Mobilitätsexperte Thomas Sauter-Servaes von der ZHAW mit. Selbstfahrende Autos kämen langsamer voran als lange erwartet, und die USA und China seien Europa deutlich voraus. In Sachen Sicherheit hätten die Roboter am Steuer den Menschen aber schon heute klar abgehängt. Bis 2040, so seine Einschätzung, wird sich unsere Art der Fortbewegung spürbar verändern.
Und bei aller Zukunftsmusik hatte Gastgeber Thomas Leugger von Keller-Frei eine beruhigende Botschaft: Asphalt wird es auch in Zukunft immer brauchen.



