Pfarrer Zimmerli verlässt Kirche Breite
Nach zwölf Jahren verändert sich Paul Zimmerli beruflich, um in der Region Regensdorf eine neue Aufgabe zu übernehmen. Zeit für einen Rückblick auf seine vielseitige Tätigkeit in der Region.
Paul Zimmerli, reformierter Pfarrer der Kirchgemeinde Breite, verlässt diese Ende Februar und zieht in Richtung reformierter Kirche Furttal. «Nun ist die Zeit gekommen weiterzugehen», sagt er. Auf ein Stelleninserat der Kirche Furttal meldete er sich und erwähnte seine 61 Jahre bei der Bewerbung. Gar kein Thema sei es gewesen, meint er überrascht. «Ich betrachte den Stellenwechsel als Chance und Geschenk, etwas Neues zu machen», fügt er an. Nun werde er vor allem mit älteren Menschen zusammenarbeiten.
In der Kirchgemeinde Breite hatte er unter anderem mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet; nebst den Tätigkeiten in der Seelsorge, bei Taufen, Konfirmationen und Beerdigungen.
Beruflicher Werdegang
Aufgewachsen in Horgen, hat der 1964 geborene Zimmerli als junger Bursche die Kaufmännische Lehre absolviert. Nach ein paar Jahren Berufserfahrung, unter anderem als Kehrrichtlader, holte er die Matura nach. Anschliessend studierte er evangelische Theologie in Basel und Zürich, bis hin zum Master. Warum diese Entscheidung damals? Zimmerli sagt: «Als Kind besuchte ich stets die Sonntagschule und auch meine langjährige Mitgliedschaft in der CEVI führte dazu, dass ich mit Menschen arbeiten wollte.»
Höhepunkte des Berufslebens
Legendär waren seine Weihnachtsspiele, die er mit jungen Menschen gestaltete. Fast ein Vierteljahrhundert, also noch vor seiner Zeit in der Breite, waren dies Fixpunkte in seiner Jahresplanung gewesen. Ein Höhepunkt war auch die Vielfalt der Arbeiten, so Zimmerli. Er führt als Beispiel die «Nacht ohne Dach» auf: «Als dieser Anlass zum ersten Mal stattfand, war dies sehr elektrisierend und motivierend für das ganze Team.» Der Fasnachtsgottesdienst war ebenfalls stets ein Glanzpunkt: «Den ganzen Gottesdienst konzentriert zu sein, ein Zelt voller Menschen und die Predigt in Reimform – einmalig!» Die Emotionen sind noch heute spürbar. Der Gottesdienst Mitte Februar in Bassersdorf war zugleich seine letzte Amtshandlung als Pfarrer in Bassersdorf. Ein schöner Abschluss für Paul Zimmerli.

