Sport

UBN-Damen bangen um Ligaerhalt

Die Damen des Unihockeyvereins Bassersdorf-Nürensdorf (UBN) bestritten nach dem letztjährigen Aufstieg ihre erste Saison in der ersten Liga. Captain Anja Ehrensperger erklärt, warum die Mannschaft trotz letztem Rang mit Stolz und Freude auf die Premiere in den neuen Höhen zurückblickt.

Jedes Tor wird gefeiert: Die UBN-Damen nach einem Treffer. (zvg)

Zwei Siege aus zwölf Spielen – 39 Tore und 63 Gegentore – letzter Tabellenrang. Manche Sportanalysten würden diese Zahlen schnell als «Saison zum Vergessen» betiteln. Eine solche Analyse wäre für Captain Anja Ehrensperger allerdings zu voreilig: «Es war keine perfekte Saison, doch sie war geprägt von wertvollen Erfahrungen und von einem unglaublichen Zusammenhalt im Team». Und während manche Sportanalysten bereits beschönigende Worte hören, beginnt sie zu erklären: «Die Niederlagen spornten uns an und vor jedem einzelnen Match spürte ich den stärker werdenden Siegesdrang. Wir lernten, einander noch mehr zu unterstützen und als eine Einheit aufzutreten».

Inspirierende Motivation

Trotz dem gewünschten Effekt warteten die Damen lange auf ihren ersten Sieg. Viele Chancen blieben auf der Strecke liegen, der löchrige Ball fand ebenso nicht den richtigen Weg ins Tor. Die 22-jährige Defensivspielerin erinnert sich noch gut an diese Momente: «Es war sehr frustrierend. An diesem Punkt angelangt, hielt unser Trainer Patrick Müller nach der Hälfte der Saison eine inspirierende Teamansprache. Er überliess uns die Wahl nach dem weiteren Weg – und für das Team war klar: Wir machen weiter und wenden das Blatt». Kurz darauf stand das Meisterschaftsspiel gegen Bremgarten an, bei dem die Zürcher Unterländerinnen gleich mit acht Toren ihr eigentliches Potenzial zeigten.

Am Ende der Saison reichten sieben Punkte nicht, die rote Laterne loszuwerden. Zum jetzigen Zeitpunkt bedeutet dies für die Damen banges Warten. In der anderen Gruppe gab es freiwillige Absteigerinnen – derzeit ist unklar, ob das Team dank diesen Entscheiden in der ersten Liga verweilen darf. Nach den Gefühlen in dieser speziellen Situation gefragt, entgegnet Anja Ehrensperger: «Wir würden sehr gerne oben bleiben – fast alle Spielerinnen bleiben dem Team erhalten. Wir lassen uns nicht von einer resultatmässig schlechten Saison entmutigen, denn wir möchten unser gegenseitiges Versprechen allen beweisen: «Wir sind viel mehr als nur ein Unihockeyteam und zusammen können wir alles erreichen».

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