Sport

Sportzentrum Grindel in neuen Händen

Das Bassersdorfer Sportzentrum Grindel nahe der Klotener Industriezone wird per 1. August von der Padelta AG übernommen. Die wichtigste Neuerung dabei: Es werden zur bestehenden Infrastruktur vier Padelplätze gebaut.

Gute Lösung gefunden: Urs Menzi (bisheriger Geschäftsführer, Mitte) mit Yannick Moser (CEO Padelta, rechts) und Kilian Betschart (CFO Padelta, links). (zvg)

«Für die Kundinnen und Kunden ändert sich im laufenden Betrieb nichts: Tennis, Badminton, Squash und Minigolf bleiben unverändert im Angebot. Im Vordergrund stehen ein reibungsloser Übergang sowie die langfristige Weiterentwicklung des Standorts gemeinsam mit dem Team vor Ort», schreiben die neuen Betreiber in einer Medienmitteilung.

Im Frühjahr 2027 investiere Padelta gezielt in die Sportanlage und ergänze sie um Padel. Dafür würden drei Tennisplätze umgenutzt. Nach dem Umbau umfasst die Anlage fünf Tennis- und vier Padelplätze.

 «Wir wollen Kontinuität»

 Der «dorfblitz» konnte Yannick Moser, dem Geschäftsführer der Padelta AG, einige Fragen zum neuen Betrieb stellen.

Yannick Moser, was ändert sich für die Racketsport-Enthusiasten aus unserer Region?

Für die Region bedeutet die Nachfolgelösung vor allem Kontinuität. Das Sportzentrum Grindel bleibt erhalten, der Betrieb läuft ohne Unterbruch weiter und das gesamte Team wird übernommen. Gleichzeitig investieren wir in die Zukunft des Standorts. Mit der Ergänzung von vier Padelplätzen ab Frühjahr 2027 erweitern wir das bestehende Angebot sinnvoll, ohne den Charakter des Grindels zu verändern. Unser Ziel ist es, den Standort langfristig als vielseitiges Kompetenzzentrum für den Racketsport in der Region weiterzuentwickeln.

Wie ist es zu dieser Nachfolgelösung gekommen?

Yannick Moser: Im Rahmen der Nachfolgelösung sind wir mit den Eigentümern ins Gespräch gekommen. Dabei haben wir das Sportzentrum Grindel und sein grosses Potenzial kennengelernt. Besonders überzeugt hat uns, dass es sich um einen etablierten Standort mit einer langjährigen Geschichte, einer treuen Community und einem engagierten Team handelt. Für uns war schnell klar, dass wir hier nicht einfach einen weiteren Standort übernehmen, sondern die Chance erhalten, etwas Wertvolles langfristig weiterzuführen und behutsam weiterzuentwickeln.

Padel scheint rasant zu wachsen. Sind in unserer Region noch weitere Courts in Planung?

Nein. Für die Region rund um Bassersdorf sind aktuell keine weiteren Standorte geplant.

Sind die verbleibenden Tennisplätze in Gefahr, sollte sich Padel immer mehr behaupten?

Nein. Ab Frühjahr 2027 werden drei Tennisplätze in vier Padelplätze umgenutzt. Die verbleibenden fünf Tennisplätze bleiben langfristig erhalten. Sämtliche übernommenen Verträge mit Tennisschulen, Vereinen und weiteren Partnern werden unverändert fortgeführt. Wir sehen Padel nicht als Ersatz, sondern als sinnvolle Ergänzung des bestehenden Angebots. Tennis ist nach wie vor eine etablierte und stabile Sportart mit einer treuen Community.

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