Region

Rettungsdienst Bülach: Zusätzliche Tageswache in Eglisau

Ein zusätzlicher Rettungswagen des Rettungsdienstes Bülach soll an der Feuerwehrwache in Eglisau stationiert werden, um die Versorgung im nördlichen Einsatzgebiet während der Baustellensituation sicherzustellen.

Ein zusätzlicher Rettungswagen soll die Region absichern. (ZVG)

Gemäss Medienmitteilung des Spitals Bülach, finden bereits heute umfangreiche Strassenbauarbeiten im Zürcher Unterland statt. Es ist davon auszugehen, dass sich dies mit der grossen Brückenbaustelle in Eglisau in den nächsten Jahren noch verstärken wird. Die Baustellen und die damit verbundenen Umfahrungen werden zu Verkehrsbehinderungen führen. Dadurch würde auch die Notfallversorgung durch den Rettungsdienst beeinträchtigt werden.

Besonders betroffen ist das nördliche Einsatzgebiet des Rettungsdienstes Bülach. Um die Versorgung weiterhin sicherzustellen hat das Spital Bülach in Absprache mit den Aktionärsgemeinden, wozu auch Nürensdorf und Bassersdorf gehören, festgelegt, einen zusätzlichen Rettungswagen in Eglisau zu stationieren. Davon profitieren auch die beiden Schaffhauser Gemeinden Buchberg und Rüdlingen, die vom Rettungsdienst Bülach versorgt werden.

Schnell vor Ort

Diese dynamische Tageswache ist mit zwei Rettungssanitäter:innen tagsüber bei der Feuerwehr in Eglisau positioniert und kann daher bei Einsätzen in den Gemeinden schnell vor Ort sein. «Mit diesem zusätzlichen Rettungswagen können wir dynamisch auf die Baustellensituation reagieren und so die rettungsdienstliche Versorgung sicherstellen», sagt Jean Mezghini, Leiter Rettungsdienst. Für den neuen Standort wurden auch zusätzliche Stellen für die Versorgung der Gemeinden durch das Spital Bülach bewilligt.

Flexible Einsatzzeiten

Die Einsatzzeiten und der Standort werden dynamisch an die Verkehrssituation angepasst. Das bedeutet zum Beispiel, dass bei hohem Verkehrsaufkommen das Fahrzeug schon früher vor Ort ist. Jean Mezghini weist darauf hin, dass das Fahrzeug von der kantonalen Einsatzzentrale von Schutz & Rettung nach der «Nächst-Best»-Strategie des Kantons disponiert wird. Das bedeutet, dass das Fahrzeug zum Beispiel auch in die Grenzregion nach Deutschland oder nach Schaffhausen beordert werden kann. «Die Rafzerfelder Gemeinden und Eglisau begrüssen diese Massnahme im Rahmen der guten Zusammenarbeit mit dem Spital Bülach», versichern die Gemeinderäte des Rafzerfeldes und der Gemeinde Eglisau.

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