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Fakten und Tipps zum «Schweizer Christbaum»

Im Dezember zieht bei vielen Familien jeweils ein Christbaum in die Stube ein. Damit der Baum bis Heiligabend schön bleibt, gibt es einige Dinge zu beachten.

Für ein langes Weihnachtsvergnügen verraten Bumprofis Tricks, die der Tanne helfen. (ag)

Für viele ist es der Höhepunkt in der Weihnachtszeit: Der Einzug des Christbaums in die Stube. Laut Waldeigentümerverband werden jährlich nach wie vor rund 1,7 Millionen Christbäume in der Schweiz gekauft. Das Angebot ist gross – von Rottanne, Blautanne bis zum Plastikbaum. «Am beliebtesten ist nach wie vor die Nordmannstanne, da sie praktisch keine Nadeln verliert», wie Helene Cagienard vom gleichnamigen Christbaumhandel in Nürensdorf sagt. «Es kommen vermehrt Nachfragen, ob unsere Bäume nachhaltig sind. Verfechter von Plastiktannen steigen auch wieder um, weil es nicht dasselbe war.»

Tipps und Tricks

Für ein langes Weihnachtsvergnügen gibt es zusätzliche Tricks, die der Tanne helfen. Herunterfallende Nadeln machen nicht nur viel Arbeit, der Baum sieht mit einem prall gefüllten Nadelkleid auch imposanter aus.

So sollte bereits beim Kauf darauf geachtet werden, dass der Baum noch frisch ist. Dies lässt sich daran erkennen, dass die Nadeln glänzen und den wohlig waldigen Duft versprühen. Um den Einzug schrittweise zu gestalten, wird empfohlen, den Baum zuerst im Keller oder im Treppenhaus zu lagern, um den Temperaturschock zu lindern. «Ich stelle den Baum jeweils unter die Dusche, damit er sich nochmals mit Wasser vollsaugen kann. So beugt man auch dem Temperaturschock vor. Wenn es regnet, kann man ihn nach draussen stellen und zum Trocknen hereinnehmen», sagt Fachfrau Cagienard.

Den Baum alle Tage mit frischem Wasser zu versorgen, ist selbstverständlich. Ein Baum braucht pro Meter gut einen Liter Wasser am Tag. Frische und kühlere Luft und ein Standort weg von Heizungen oder Öfen bewahren den Baum zusätzlich vor dem Austrocken. «Das Problem sind die Bodenheizungen, wodurch viel Flüssigkeit verdampft. Destilliertes Wasser und täglich besprühen hilft.»

Dieser Schritt hilft zudem, Brände zu verhindern,. Ein trockener Christbaum kann innerhalb von Minuten lichterloh brennen. Darum empfiehlt die die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU, echte Kerzen auf dem Baum mit einem Abstand von mindestens 20 bis 25 Zentimeter voneinander zu montieren.

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