Region

Wehmut und Vorfreude

Am 1. Januar ist es soweit: die Kirchgemeinde Breite ist Realität und die bisherigen drei Kirchgemeinden schliessen sich zusammen. Ein langer Prozess nimmt sein Ende und die Kirchgemeindemitglieder müssen sich von vielen liebgewonnen Dingen verabschieden, können sich aber auch auf viel Neues freuen.

Die Kapelle Oswald gilt als Namensgeber und Sinnbild für die Kirchgemeinde Breite. (rh)

Die Lindauer Kirchenpflegepräsidentin Gudrun Mandic bringt es in der Beilage «Reformiert.lokal» auf den Punkt: «Ein bereicherndes Miteinander geht zu Ende». Damit spricht sie wohl vielen Kirchgemeindemitgliedern aus der Seele und dies nicht nur in ihrer eigenen Kirchgemeinde. Dieselbe Wehmut spüren auch die Kirchenpflegepräsidenten von Brütten und Bassersdorf-Nürensdorf in ihren Gemeinden. «Es herrscht eine abwartende Stimmung in unserer Kirchgemeinde und man hat das Gefühl, alle schauen jetzt mit Spannung, wie es weitergeht», sagt Rahel Rageth, Kirchenpflegepräsidentin aus Bassersdorf-Nürensdorf. Auch in Brütten sei dieselbe Spannung zu spüren, bestätigt der Brüttener Kirchenpflegepräsident Martin Egli. «Eine Unsicherheit, was die Kirchenmitglieder zu erwarten haben in der neuen Kirchgemeinde Breite ist deutlich spürbar.» Rahel Rageth ergänzt: «Laute und gegenteilige Stimmen hören wir jedoch auch nicht.»

Kirchgemeinden schliessen sich zusammen

Den ganzen Artikel zur Fusion der Kirchgemeinden lesen Sie in der gedruckten Ausgabe vom 23. Dezember.

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