Tickets werden an die Teuerung angepasst
Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat die geplante Anpassung des Tarifs des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) genehmigt. Die Ticketpreise steigen per Fahrplanwechsel im Dezember durchschnittlich um 2.1 Prozent.
Die Preise werden damit an die aufgelaufene Teuerung angeglichen, wie es in einer Medienmitteilung des Regierungsrates heisst. Der Schritt sei nötig, um den Kostendeckungsgrad des öffentlichen Verkehrs im Kanton Zürich wie vom Kantonsrat vorgegeben über 60 Prozent zu halten.
Landesindex der Konsumentenpreise ebenfalls angestiegen
Die letzte Tarifanpassung im ZVV erfolgte im Dezember 2023 und lag mit 3.4 Prozent unter dem nationalen Durchschnitt. Zuvor blieben die Preise während sieben Jahren unverändert – obwohl das öffentliche Verkehrsangebot im ZVV laufend verbessert und ausgebaut wurde. Auch der Landesindex der Konsumentenpreise ist in dieser Zeit mit 7.8 Prozent deutlich stärker angestiegen.
Gemäss der vom Kantonsparlament verabschiedeten ZVV-Strategie 2025–2029 soll der Kostendeckungsgrad des öffentlichen Verkehrs auf über 60 Prozent gehalten werden. Darüber hinaus soll der ZVV laut den Richtlinien zum «Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan 2025–2028» einen Beitrag zur mittelfristigen Finanzplanung des Regierungsrates leisten – einerseits durch Effizienzsteigerungen, andererseits indem die Verkehrseinnahmen an die Teuerung angepasst werden.
Mehrheitlich Zustimmung in der Vernehmlassung
Im Vernehmlassungsverfahrens konnten sich die Gemeinden, die regionalen Verkehrskonferenzen und die marktverantwortlichen Verkehrsunternehmen zu den Tarifmassnahmen äussern. Alle unterbreiteten Massnahmen fanden mehrheitlich Zustimmung unter den Teilnehmenden, wie es weiter heisst.
Die Tarifanpassung tritt per Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 in Kraft.



