Region

Buswendeschleife südlich des Bahnhofs Bassersdorf

Alle zwei Jahre haben die Bevölkerung und die Gemeinden im Rahmen der Vernehmlassung die Möglichkeit, Wünsche zur Optimierung des neusten ZVV-Verbundfahrplans 2025/26 einzureichen. Die dorfblitz-Gemeinden haben einige Vorschläge eingereicht.

Südlich des Bahnhofes Bassersdorf gleich hinter der Unterführung soll die neue Buswendeschlaufe entstehen. (rh)

Die wichtigste Veränderung am Bahnhof Bassersdorf, welche im Verbundfahrplan 2025/2026 bereits enthalten ist, ist die Schaffung einer neuen Busverbindung mit der Linie 749, die dank einer angepassten Linienführung vom Bahnhof Dietlikon bis nach Bassersdorf geführt werden soll.

Bauprojekt für Haltestelle steht

Voraussetzung dafür ist jedoch die Schaffung einer neuen Buswendeschleife südlich des Bahnhofs, welche die Gemeinde Bassersdorf erstellen muss. Ein entsprechendes Bauprojekt wurde bereits ausgearbeitet, wie von Patrik Baumgartner, Abteilungsleiter Bau + Werke, zu erfahren war. Die Haltestelle mit erhöhter Einsteigekante soll im Gebiet Pöschen auf privatem Grundeigentum direkt vor der Unterführung zu den Perrons erstellt werden. Derzeit sei man an den letzten Klärungen mit den SBB und vertraglichen Abstimmungen mit dem Grundeigentümer. Gemäss Strassengesetz muss dieses Projekt öffentlich aufgelegt werden. Das geschehe nun Mitte Juni, wie Baumgartner bestätigte.

Zehn Jahre Provisorium

Die Bushaltestelle versteht sich als Provisorium und ist auf rund zehn Jahre ausgelegt. Im Zusammenhang mit dem Bahnhofneubau und einer zukünftigen Entwicklung des Gebietes «Pöschen/Gmeindwisen» dürften sich die Gegebenheiten wieder ändern, so Baumgartner. Spätestens dann käme wieder ein Wunsch aus der Bevölkerung ins Spiel, nämlich die Linienverlängerung des Busses 748, die den Bahnhof Bassersdorf direkt an den Bahnhof Dübendorf anbinden würde und somit bessere Umsteigemöglichkeiten ins Zürcher Oberland böte. Mit einer zweiten Haltebucht könnte ein zusätzlicher Busbetrieb zwischen Wallisellen Bahnhof/Glattzentrum eingeführt werden.

Mehr Gelenkbusse gewünscht

Weitere Vorschläge, die aus Bassersdorf eingereicht wurden und vom Gemeinderat unterstützt werden, sind die Schaffung einer neuen Haltestelle der Linie 660 im Raum Hubstrasse-Winterthurerstrasse, Einsatz von Gelenkbussen der Linie 765 zu Spitzenzeiten und die Optimierung der Umsteigebeziehungen der Busse 660 und 765.

Mehr Busse nach Effretikon

Die Gemeinde Brütten hat ausserdem einen und Nürensdorf zwei Verbesserungsvorschläge eingebracht: In Brütten erklärt Gemeindeschreiber Yves Anton: «Der Gemeinderat Brütten möchte die Busverbindungen Brütten-Effretikon erweitern, heute sind diese nur sehr reduziert, das heisst am Morgen und am Abend sichergestellt. Der Bus von Brütten nach Effretikon ist bestens ausgelastet. Dabei kommen zwei Linien in Frage: neben dem direkten Bus 662 noch der Bus 656 via Nürensdorf.»

Neue Haltestellen bedienen

In Nürensdorf wird gewünscht, dass der Bus 658 während der Zeit mit geringerem Verkehrsaufkommen jeweils auch die Haltestelle Effretikon/Zentrum bedienen soll. Zudem soll während dieser Zeit die Linie 658 statt der Haltestelle Nürensdorf/Zentrum jeweils die Haltestelle Nürensdorf/Berg bedienen.

Das zweite Begehren: Die offizielle Schaffung einer Einstiegsmöglichkeit bei der Station Berg. Der Bus 660 stehe aktuell jeweils fünf bis zehn Minuten ausserhalb der offiziellen Busstation Berg an der Hatzenbühlstrasse. Wenn dies neu eine offizielle Haltestelle werde, könne dieser Kurs von zusätzlichen Personen genutzt werden, heisst es.
Die Regionale Verkehrskonferenz wird nun in den kommenden Wochen entscheiden, welche Eingaben im Fahrplan 2025/26 miteinbezogen und umgesetzt werden.

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