Badmeister kämpfen weiterhin mit Littering
Das Personal der Badi Hasenbühl in Bassersdorf sammelt täglich säckeweise Müll ein. Der Appell via Soziale Medien, weniger Abfall liegenzulassen, verhallte bisher ohne grossen Erfolg.
Der diesjährige Sommer lockte die Badegäste in Scharen ins Freibad Hasenbühl. Doch wenn die Massen abends erfrischt wieder abzogen, blieb auf den Liegeflächen haufenweise Müll liegen. «Nach Betriebsschluss sind wir dann jeweils noch eine bis zwei Stunden mit Aufräumen beschäftigt», berichtet Badmeister Thomas Ludwig. An den Wochenenden füllte das Badipersonal oft fünf Container mit Abfall. «Manche Gäste nehmen viele Sachen mit von daheim und deponieren alle Verpackungen, Flaschen und Kartons dann einfach in der Badi. Das ist respektlos uns gegenüber», so Ludwig.
Mehr Anstand gefordert
Bereits im Juni veröffentlichte das Personal auf den Sozialen Medien unter dem Account «badibasi8303» mehrere Fotos, die der Zustand am Abend zeigten, zusammen mit einem Appell, das Personal mit mehr Anstand und Respekt zu behandeln. «Der Erfolg war bisher bescheiden», bilanziert Ludwig.
Für die letzten verbleibenden Badi-Tage bekräftigt er darum den Wunsch des Personals nach mehr Anstand. «Wir arbeiten alle mit Herzblut jeden Tag daran, unseren Gästen eine gute Auszeit bei uns zu ermöglichen. Es wäre schön, wenn wir uns weniger um Müll und mehr um den sonstigen Betrieb kümmern könnten.»




