Teilrevision der Gemeindeordnung an der Urne angenommen
Mit 64 Prozent Ja-Stimmen hat das Bassersdorfer Stimmvolk dem Gemeinderat das Ok für die Einführung einer Leitung Bildung in Bassersdorf an der Urne heute zugestimmt.
Das Stimmvolk begrüsst mit 64 Prozent Ja-Stimmen die Teilrevision der Gemeindeordnung, welche die Basis für die Einführung der vom Gemeinderat gewünschten Leitung Bildung ist. Die Stimmbeteiligung lag bei rund 38 Prozent.
An der vorberatenden Gemeindeversammlung von Mitte September war der Ja-Stimmenanteil mit 128:15 noch deutlicher. Ressortleiter Bildung, Tim Gelmi, erklärt dazu: «Es war für uns im Gemeinderat schwierig abzuschätzen, man hat wenig gehört im Dorf, wie sich die Bevölkerung dazu stellt. Es hat an der vorberatenden Gemeindeversammlung durchaus kritische Stimmen gegeben, daher sind wir dankbar für diesen Ausgang.»
Gemeindepräsident Christian Pfaller wertet diese Zusage für eine Leitung Bildung als Mehrwert. «Es ist sehr schwierig, das Ressort Bildung im Milizamt zu meistern. Wir hatten Glück mit Hans Stutz, dass er berufliche Erfahrung mitbrachte. Aber das ist nicht immer gegeben.» Daher sähe er es als einen Gewinn für das Milizsystem.
Zwei Hüte auf
Bis zum Start des Schuljahres 2026/2027 will die Gemeinde nun diese Stelle besetzen. Tim Gelmi sagt dazu: «Es ist nicht einfach, eine ideale Besetzung zu finden. Einerseits suchen einige Gemeinden nach einer Leitung Bildung, andererseits ist es eine herausfordernde Arbeit, da diese Person sowohl den pädagogischen Hintergrund mitbringen muss als auch einen betriebsökonomischen.» Man wolle sich nun bewusst Zeit nehmen für den Prozess, da auch die acht Schulleitungen, der Schulpädagogische Dienst wie die Verwaltung der Gemeinde mit der neuen Person arbeiten müssen und es daher eine Drehscheibenfunktion sei. «Aber wir sind zuversichtlich und werden gleich morgen mit der Suche beginnen und die Stelle ausschreiben. Vorbereitet sind wir», sagt Gelmi.



