Bassersdorf

Bibliothek soll in Zentrumspavillon zügeln

Die Gemeinde- und Schulbibliothek muss 2028 in neue Räume umziehen. Grund dafür ist die umfassende Sanierung des Schulhauses Türmli, wo die Bibliothek derzeit untergebracht ist. Als sehr geeigneten Standort hat sich nun der Zentrumspavillon auf dem Dorfplatz erwiesen.

Der Gemeinderat und Verwaltung haben sich deshalb Gedanken gemacht, wo die Bibliothek in Zukunft untergebracht werden könnte. Als sehr geeigneten Standort hat sich nun der Zentrumspavillon auf dem Dorfplatz erwiesen. Dies aus zwei Gründen. Erstens wird das Gebäude frei, da der Gewerbemietvertrag der Familie Lienhart für das Lienis Kafi und den Anninas Frisurästop ausläuft und von seiten der Pächterin Renate Lienhart nicht mehr verlängert werden möchte, wie sie gegenüber dem dorfblitz bestätigt. Zweitens ist der Pavillon zentral gelegen und würde sich ebenfalls für einen Kultur- und Begegnungsort anbieten, wie von Doris Neuhäusler, Abteilungsleiterin Gesellschaft auf Anfrage zu erfahren war.

Café soll bestehen bleiben

Der Gemeinderat genehmigte nun kürzlich einen Kredit für die Suche eines Gesamtleistungsplaners für die Sanierung des Schulhauses Türmli, sowie einen Kredit für eine Machbarkeitsstudie für einen neuen Standort der Bibliothek, verbunden mit einem Begegnungs- und Kulturort. Dabei soll auch das Café in geeigneter Form bestehen bleiben, so die Absicht.

Ziel ist es, so die Verantwortlichen der Gemeinde, dass die Bibliothek im Frühjahr 2028 am neuen Standort eröffnet werden kann. Danach soll bis 2030/2031 die Sanierung des Türmli-Schulhauses erfolgen, nach dessen Abschluss sämtliche Bereiche der Abteilung Gesellschaft – namentlich Kindheit, Jugend, Integration sowie Gesundheit und Alter – dort untergebracht werden. Derzeit sind diese auf andere Standorte wie etwa den Pavillon Baltenswilerstrasse verteilt.

Bevölkerung kann mitreden

In der Machbarkeitsstudie für die Bibliothek soll geprüft werden, wie der Zentrumspavillon neben der Bibliothek noch für andere Aktivitäten genutzt werden könnte. Die Rede ist beispielsweise von einem Begegnungs- und Kulturort für Veranstaltungen aller Art. Doch wie dieser genau aussehen soll, will die Gemeinde dann auch von der Bevölkerung wissen. Deshalb erfolge anlässlich der Machbarkeitsstudie ein «partizipativer Teil», wo sich Interessierte mit Ideen einbringen können, verrät Neuhäusler. Auch die Form der Bibliothek wolle man überdenken und sie hin zu einer Bibliothek der Zukunft führen, die nicht nur Bücher ausleihe, so die Abteilungsleiterin Gesellschaft. Dabei sei ebenfalls eine Bibliothek der Dinge eine Option.

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