Bassersdorf

Centrumshüsli: Crowdfunding brachte über 17 000 Franken

Das Projekt Centrumshüsli in Bassersdorf ist einen Schritt weiter: Das vor drei Monaten lancierte Crowdfunding verzeichnete bei Abschluss Anfang Juni finanzielle Zusagen von über 17 000 Franken. Das grüne Licht des Kantons für die Gründung einer gemeinnützigen Stiftung gibt dem Projektteam zusätzlichen Auftrieb, weiterzumachen.

Das Centrumshüsli soll ein Begegnungsort für die Bassersdorferinnen und Bassersdorfer werden. (rh)

Nach wie vor steckt viel Enthusiasmus im Vorhaben, aus dem ehemaligen Lokal der reformierten Kirche einen kulturelleren Begegnungsort für die Bassersdorfer Bevölkerung zu machen. Doch noch immer hängt ein schwerer Stein über dem Vorhaben. Es geht darum, rund 1,5 Millionen Franken für die Sanierung zusammenzubringen, damit das Vorhaben Realität wird. Zwar ist mit dem Crowdfunding ein kleiner Batzen für die weitere Projektarbeit zusammengekommen. Doch dies ist vielmehr eine persönliche Motivationsspritze von rund 63 Unterstützern, das Projekt am Leben zu erhalten, worüber sich der Crowdfunging-Verantwortliche Reto Stoppa sehr freut.

Weitere grössere Beträge nötig

Doch was nun benötigt wird, sind weitere grosse finanziellen Brocken, welche neben den bisherigen Zusagen des Gewerbes für Sachleistungen und weiteren Sponsorengeldern im Umfang von rund 250’000 Franken, dem Projekt zum Erfolg verhelfen können.

Doch für entsprechende Zusagen ist man noch nicht so weit, wie erhofft, wie Christoph Füllemann, Leiter des Projektteams, gegenüber dem dorfblitz eingesteht. Er gibt zu, dass man die Beschaffung der finanziellen Mittel etwas unterschätzt habe. «In den vielen Gesprächen in den vergangenen Monaten haben wir gemerkt, dass die am Projekt Interessierten mehr Informationen zum Beispiel zum Betriebskonzept wünschen, um sich ein konkretes Bild des Projektes machen zu können», so Füllemann. Deshalb sei das Projektteam nun an der Arbeit, ein solches Konzept auszuarbeiten. Ausserdem sei man daran, das bestehende Sponsoringkonzept zu verfeinern.

Weitere Frist gewährt

Zugute kommt dem Team, dass die Besitzerin des Centrumshüsli, die reformierte Kirchgemeinde Breite, das Engagement und den Einsatzwillen der Beteiligten anerkannte und der Projektgruppe eine weitere Frist bis im Frühjahr 2025 zugestanden hat, um die benötigten Mittel zusammenzubringen. In die Hände spielt der Gruppe auch, dass der Kanton, nach intensiven Gesprächen, eingewilligt hat, dass die einst zu gründende Stiftung als «gemeinnützig» eingestuft wird. Damit fällt eine Schenkungssteuer weg und Spenderinnen können den Betrag von den Steuern in Abzug bringen,

Im Vordergrund stünde nun, in den nächsten Wochen die Suche nach institutionellen Geldgebern und Sponsoren weiter voranzutreiben, so Füllemann. Dabei gehe es nicht nur um reine Geldbeträge. «Sehr willkommen sind auch die Zusicherungen von Sach- und Arbeitsleistungen für die geplanten Sanierung und den Ausbau des Gebäudes», so Füllemann.

Schenkung angeboten

Wenn der gewünschte Betrag bis in einem Jahr zusammenkommt, ist die reformierte Kirchgemeinde auch bereit, das Gebäude der Stiftung als Schenkung zu überlassen. Dieses Angebot will man sich seitens des Projetteams unter keinen Umständen entgehen lassen und man werde alles daransetzen, das Projekt zum Erfolg zu verhelfen, zeigt sich das Projektteam kämpferisch.

Man will sich in den kommenden Wochen vermehrt an die Öffentlichkeit wenden, beispielsweise mit einem Stand auf dem Dorfplatz, um der Bevölkerung die nächsten Schritte näherzubringen. Man darf gespannt sein.

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