Bassersdorf

Kunsthandwerk und selbstgemachte Köstlichkeiten

Der diesjährige Chlausmärt in Bassersdorf, der just am 6. Dezember auf dem Dorfplatz stattfand, zog mit dem vorweihnachtlichen Ambiente und dem abwechslungsreichen Marktangebot wiederum zahlreiche Besucherinnen und Besucher an.

Am Chlausmärt gab es eine grosse Auswahl an Kunsthandwerk – so beispielsweise auch handgemachte Produkte aus Gips und Holz. (fw)
Zahlreiche Leute besuchten den diesjährigen Chlausmärt in Bassersdorf und genossen dabei die vorweihnachtliche Stimmung. (fw)
Auch das Kinderkarussel durfte nicht fehlen. (fw)
Engagierte junge Standbetreiber stellten am Chlausmärt ihre selbstgemachten Produkte aus. (fw)
Der Turnverein Bassersdorf verkaufte Öpfelchüechli. (fw)
Sabrina Marsella und Claudia Oppliger präsentierten an ihrem Stand «Empowermentflow» – ein Programm, das sich auf die Bereiche Ernährung, Bewegung und Mindset fokussiert. (fw)
Mitglieder der Sagi Bassersdorf betrieben einen Stand auf dem Karl Hügin-Platz. (fw)
«Schmitter Metallbau» bot Glühwein an, der über dem offenen Feuer zubereitet wurde. (fw)
Die Feuerwehr Bassersdorf servierte den Besuchenden gluschtige Grilladen. (fw)
«LebTaste» verkaufte auf dem Karl Hügin-Platz libanesisches Streetfood. (fw)

Der Chlausmärt in Bassersdorf findet bereits seit rund 40 Jahren in der Vorweihnachtszeit statt; seit acht Jahren wird der Anlass auf dem Dorfplatz veranstaltet. Wie gewohnt präsentierten Markttreibende an den rund 100 dekorierten Ständen ein vielseitiges Angebot an, insbesondere weihnachtliches Kunsthandwerk und selbstgemachte Köstlichkeiten.

Damit sich die Besuchenden verpflegen konnten, gab es auch Essensstände am Markt. Diese machten jedoch nur etwa einen Fünftel des Standangebots aus. «Es ist mir wichtig, dass am Chlausmärt das Kunsthandwerk im Zentrum steht. Zudem soll das Marktangebot möglichst alle Altersklassen ansprechen», sagt Patrick Sonderegger, OK-Chef des Chlausmärt. So gab es auch für die jungen Gäste abwechslungsreiche Attraktionen: Das kleine Karussell, das Ponyreiten sowie das Harassen Klettern fanden bei den Kindern Anklang. Des weiteren verteilten der Samichlaus und der Schmutzli den Kindern auf dem Marktgelände Schokolade und Erdnüsse.

Junge Standbetreibende

Das Ziel, dass alle Generationen am Chlausmärt Gefallen finden, schien erreicht; schliesslich besuchten zahlreiche Familien den Anlass  – und auch auffällig viele junge engagierte Standbetreibende nahmen am Markt aktiv teil. So haben zum Beispiel sieben Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Zürich Nord, die zusammen das Mini-Unternehmen «Frunolia» gegründet hatten, ihre aus nachhaltigen Zutaten hergestellten Granola (Müeslimischung) in verschiedenen Variationen präsentiert.

Mit dem inspirierenden und vielfältigen Angebot war der Traditionsanlass auf dem Dorfplatz auch dieses Jahr wieder ein beliebter Treffpunkt, bei dem die Besuchenden die vorweihnachtliche Stimmung in Gesellschaft genossen. «Auffallend war insbesondere das starke Gemeinschaftsgefühl. Vereine, Privatpersonen und lokale Gewerbetreibende arbeiteten Hand in Hand und schufen wieder gemeinsam einen Anlass, der die Verbundenheit innerhalb der Gemeinde sichtbar macht», sagte Alexandra Gunsch, Sportleiterin der Damen des FC Bassersdorf, die mit dem Sportverein am Chlausmärt einen Essensstand betrieb.

Routinierte Organisatoren

Der Anlass wird jeweils vom Verein Chlausmärt organisiert. Vor acht Jahren hat Patrick Sonderegger diesen Verein, welcher aus nur vier Mitgliedern besteht, speziell für die Organisation und Durchführung des Anlasses gegründet. Schon zwei Tage im Voraus werde jeweils mit dem Aufstellen der Marktstände begonnen, damit dann am Märttag alles bereit ist. Aber für eine gelungene Durchführung spiele nicht zuletzt auch das Wetter eine entscheidende Rolle, so der OK-Chef. Und dieses passte in diesem Jahr.

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