Mit Kinderhilfsorganisation das Wohl der Bevölkerung fördern
Im Rahmen eines Unterhaltungsnachmittags, der von der reformierten Kirche Breite organisiert wurde, präsentierte Mark Kuster seine Kinderhilfsorganisation Camaquito in Kuba.
Mark Kuster ist in Winterthur Töss aufgewachsen und lebte einige Jahre in Brütten. Als 25-Jähriger bereiste er erstmals Kuba, um an einer Geburtstagsfeier eines Freundes teilzunehmen. Nach dem einwöchigen Aufenthalt in Kuba liess ihn dieses Land in der Karibik nicht mehr los – und er entschied sich, sich für das Wohl des kubanischen Volkes einzusetzen. So gründete er im Jahre 2001 die Kinderhilfsorganisation Camaquito. «Ich habe Visionen; ich will etwas bewegen, die Welt in kleinen Schritten verbessern», meinte Kuster.
Vielseitige Projekte
Die Kinderhilfsorganisation Camaquito setzt sich in den Bereichen Bildung, Sport, Kultur, Gesundheit, Umwelt und neuerdings auch Entrepreneurship ein. Beispielsweise werden mit finanziellen Mitteln Renovierungen von Bildungseinrichtungen oder Spitälern ermöglicht. Des Weiteren unterstützt Camaquito Freizeitaktivitäten, die eine gesellschaftspolitische Aufgabe erfüllen. So soll Fussball nicht nur als Sport gefördert werden, sondern ebenso die Inklusion unterstützen und Kinder mit Beeinträchtigungen besser integrieren.
Insgesamt geniesst die gemeinnützige Organisation grossen Rückhalt in der Schweizer Regierung oder beispielsweise auch in der japanischen Botschaft, jedoch betonte Kuster, dass seine Kinderhilfsorganisation unabhängig bleiben solle und er daher die finanziellen Mittel primär aus Privatspenden beziehe. Pro Jahr kämen rund 260 000 bis 300 000 Franken aus Privatspenden zusammen.
Um den Vortrag abzurunden, nahm Kuster auf die wirtschaftliche und politische Lage in Kuba Bezug: Neben der Lebensmittelkrise sei insbesondere die US-Ölblockade für die ohnehin stark angeschlagene Wirtschaft ein harter Schlag. Doch Kuster versicherte, dass er sich mit seiner Kinderhilfsorganisation auch zukünftig bestmöglich für das Wohl der kubanischen Bevölkerung einsetzen möchte.

