Nachtumzug als Krönung
Die Krönung der jährlichen Strassenfasnacht in Bassersdorf ist sicher der traditionelle Nachtumzug. Das schaurig-schöne Spektakel konnte dieses Jahr ebenfalls sein zehnjähriges Bestehen feiern. Zahlreiche Zuschauer säumten die Umzugsroute, als sich die Maskengruppen und Guggenformationen Richtung Dorfplatz bewegten.
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Bereits zum zweiten Mal wurde dafür eine neue Strecke gewählt. Der Umzug startete beim Gewerbezentrum 34, führte über die (für den Verkehr gesperrte) Winterthurerstrasse und bog dann in die Dorfstrasse Richtung Dorfplatz ein. Diese Route hatte sich im vergangenen Jahr bewährt, gewährte sie den Zuschauerinnen und Zuschauern etwas mehr Platz sich entlang der Strasse aufzustellen und bot den Formationen mehr Raum sich zu präsentieren.
«Miniböller» gab Startschuss
Punkt 20:21 Uhr setzte sich der Umzug in Bewegung, nachdem ein «Miniböller», den Start angekündigt hatte, wie Speaker Rolf Zemp spitz bemerkte. Denn auch hier hätten sich die Vorschriften weiter verschärft. Erstmals wurden die Strassenlampen ausgeschaltet, um die leuchtenden Kostüme noch besser zur Geltung zu bringen.
Angeführt wurde der Umzug von Butti, einer futuristischen Fabelfigur aus Embrach ZH, gefolgt von der auswärtigen Guggenmusik Gämselibögg & Lutere Gugger aus Gams SG. Insgesamt zogen 17 Formationen durch die Bassersdorfer Strassen. Mit dabei auch lokale Maskengruppen und Guggenformationen wie die Kookaburra aus Nürensdorf, die Bazzilsmannli aus Bassersdorf oder das Fakoba mit ihrem Jubiläumswagen «70 Jahr Chaos Puur».
Lichtermeer zum Dank
Von vielen erwartet wurden natürlich die Seelenfänger aus Nürensdorf mit ihrem obligaten Feuerspektaktel. Sie setzten den gfürchigen Schlusspunkt im Umzug. Da es für Speaker Rolf Zemp auch der letzte Nachtumzug als Obernarr war, wurde er auf den Wagen der Seelenfänger eingeladen, wo er für seinen langjährigen Einsatz für die Bassersdorfer Fasnacht nochmals gebührend verdankt wurde. Mit einem Lichtermeer aus Handytaschenlampen, zollten ihm dann auch die Fasnächtsfans am Strassenrand Respekt für sein unermüdliches Engagement.
Eine schöne Geste zum Abschluss der «Basi Fasnacht 2026», bevor es am Dienstag noch zur offiziellen Schlüsselrückgabe ins Gemeindehaus ging.

