Neuer Polizeiposten offiziell eröffnet
Am Samstag, 13. Dezember, wurde der neue Polizeiposten am Bungertweg 1 in Bassersdorf offiziell eröffnet. Die Bevölkerung konnte einen Eindruck der neuen Räumlichkeiten gewinnen und sich mit dem Team der Polizei austauschen.
«Feiern Sie mit uns den neuen Polizeiposten» – so hatte die Kommunalpolizei von Bassersdorf im Vorfeld den Anlass beworben. Gekommen waren Interessierte aller Altersgruppen. Kurz nach 10 Uhr lauschten etwa zwei Dutzend Personen den Worten von Gemeindepräsident Christian Pfaller, der den neuen Polizeiposten offiziell eröffnete. Pfaller sagte, die Polizeiarbeit wertschätzend: «Die Polizei schafft Vertrauen, schützt, unterstützt, deeskaliert, hört zu und ist bereit, wenn man sie braucht».
Neuer Posten hat viele Vorteile
Er erwähnte in seiner Eröffnungsrede auch die Anfänge der Polizei in Bassersdorf und verriet, dass dieser Umzug nicht der erste gewesen sei. M. Hilty, Abteilungsleiterin Dienste & Sicherheit ad interim, meinte zum Umzug: «Das Zügel vom Gemeindehaus hierhin ging reibungslos über die Bühne. Auch Polizeimitarbeitende haben kräftig mitangepackt». Markus Burri, Polizeichef und Leiter Sicherheit, sagte: «Der neue Posten hat nur Vorteile – nichts ist schlechter als zuvor».
Hilty meinte ergänzend, dass die neuen Räume nun den heutigen Anforderungen eines modernen Polizeipostens entsprächen: «Es gibt nun einen direkten Zugang über die Tiefgarage in den Posten, beziehungsweise in die Zelle. Auch Garderoben, Verhörräume und Duschen sind vorhanden».
Was meinen die Besuchenden?
Madeleine Feytek, pensionierte Krankenschwester, lebt schon sehr lange in Bassersdorf und sagte: «Der Rundgang hat mich sehr interessiert und falls ich einmal mit der Polizei in Kontakt kommen sollte, weiss ich nun, wo der neue Posten zu finden ist», meint sie und ergänzt «natürlich in einem positiven Zusammenhang.»
Die fünfjährige Maléa und der vierjährige Diego, Geschwister aus Bassersdorf, waren mit ihrem Vater gekommen. Diego meinte: «Das Coole sind die Polizeiautos». Insgeheim hofft der Junge, sich in eines der beiden Polizeiautos hineinsetzten zu dürfen.
Führungen durch die Räume
Während des ganzen Tages konnte man, allein oder in Begleitung eines Polizisten, oder der einzigen Polizistin im Polizeiteam, den ausgeschilderten Rundgang in den Räumlichkeiten begehen und sich dann draussen beim Coffee Bike einen Espresso gönnen.
Das Rahmenprogramm bot allerhand: so gab es zum Beispiel zwei Wettbewerbe. Der erste bestand darin, die Anzahl Patronenhülsen in einem Gefäss zu schätzen. Der zweite hatte ebenfalls einen Bezug zum Polizeialltag: ein Radargerät. Unter dem Motto «schneller als die Polizei erlaubt», mass es die gesprintete Geschwindigkeit von sportlichen Teilnehmenden – Bussen gab es natürliche keine.



